Gefragter Eintracht-Macher

Hertha-Wechsel? Matthäus rät Bobic von "Schritt zurück" ab

Matthäus rät Bobic vom Wechsel nach Berlin ab. Foto: Imago
Matthäus rät Bobic vom Wechsel nach Berlin ab. Foto: Imago

Eintracht Frankfurt bleibt die Mannschaft der Stunde in der Bundesliga. Im Kalenderjahr 2021 hat die Elf von Adi Hütter sogar mehr Zähler geholt als der FC Bayern. Als Architekt des Erfolgs ist Fredi Bobic ein gefragter Mann. Das Buhlen von Hertha BSC sollte er aber überhören, rät jedenfalls Lothar Matthäus.

"Das wäre aktuell sportlich ein Schritt zurück. Und wenn er als Baumeister dafür sorgt, dass Eintracht Frankfurt nächste Saison in der Champions League spielen darf, wäre es für ihn wahrscheinlich bitter, wenn er sich dieses Spektakel vor dem Fernseher anschauen müsste", schreibt der TV-Experte in einer Kolumne für Skysport.de. Die erstmalige Teilnahme am wichtigsten Klubwettbewerb der Welt wäre eine Art Meisterstück für Bobic und die Hessen.

"Traue ihm zu, dass er aus Hertha Spitzenklub macht"

Als aktueller Tabellenvierter ist es kein unrealistisches Szenario, zumal die Eintracht stabiler wirkt als etwa Borussia Dortmund oder Bayer Leverkusen, die zudem noch international beansprucht sind. "Ich traue ihm mit seinem Können und seinen Kontakten natürlich zu, dass er in zwei bis drei Jahren auch aus der Hertha einen Spitzenklub macht, der dann oben mitmischt", schreibt Matthäus. "Ich denke aber, dass er in Frankfurt noch nicht fertig ist." Allerdings seien die familiären Verbindungen nach Berlin auch ein nicht zu unterschätzender Faktor im Kalkül von Bobic. Der Ex-Profi selbst hat sich einen Wechsel zuletzt offengehalten.

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Lars Pollmann  
09.02.2021