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Hertha-Umbruch: Cunha und Lukebakio dürfen gehen

Matheus Cunha und Dodi Lukebakio dürfen Hertha BSC verlassen.
Matheus Cunha und Dodi Lukebakio dürfen Hertha BSC verlassen. Foto: Imago

38 Millionen Euro hat Hertha BSC für Matheus Cunha und Dodi Lukebakio hingelegt. Müssen die beiden Offensiv-Stars den Klub verlassen? Der neue starke Mann Fredi Bobic plant einen Umbruch.

Fredi Bobic, die Fans von Eintracht Frankfurt wissen es genau, ist ein Poker-Meister. Der neue Mann bei Hertha BSC weiß genau, wie das Business tickt und mit welchen Worten er verpacken muss, dass bei einer gewissen Geldsumme Gesprächsbereitschaft herrscht. "Ich bin froh, dass er bei uns ist und keine Klausel hat. Ob er die Zukunft mit uns bestreiten wird, muss man dann sehen. Ich kann gerade nicht sagen, ob er so glücklich ist, dass er hier bleiben möchte", sagte Bobic bei seiner Antritts-Pressekonferenz etwa über Matheus Cunha.

Cunha und Lukebakio dürfen gehen

Ob er ähnliches über Dodi Lukebakio erzählen würde? Das Duo jedenfalls steht nach Sport Bild-Informationen auf der Streichliste ganz oben. Während Cunha mit 23 Torbeteiligungen in 39 Pflichtspielen häufig zu überzeugen wusste, blieb Lukebakio trotz seiner 15 Treffer und 13 Vorlagen in 63 Partien hinter den Erwartungen zurück. Beide haben langfristig laufende Verträge bis 2024 (Lukebakio) und 2025 (Cunha) und könnten für einen Umbruch wertvolles Geld in die Kasse spülen. Vor allem bei Cunha hofft der Hauptstadtklub auf Einnahmen in Höhe von 30 Millionen Euro.

Hertha braucht neue Eigenschaften

Trotz der Windhorst-Millionen muss auch Hertha schauen, dass es nicht nur Millionen in den Markt pumpt. Mit dieser Strategie fuhr der Klub bislang nicht gut, dem Kader fehlte es an Struktur, deutscher Sprache und Identifikationsfiguren. Die Einnahmen aus solchen Verkäufen sollen in genau diese Eigenschaften reinvestiert werden.

Florian Bolker  
02.06.2021