Niederlechner erklärt

Hertha? "Kay würde wollen, dass keiner Köpfe hängen lässt"

Niederlechner und Co. haben schwere Wochen hinter sich. Foto: Getty Images
Niederlechner und Co. haben schwere Wochen hinter sich. Foto: Getty Images

Hertha BSC muss angesichts Tabellenplatz elf und zehn Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz wohl auch die leisen verbliebenen Träume vom sofortigen Wiederaufstieg in die Bundesliga aufgeben. Die Alte Dame ist 2024 noch sieglos und hat auch im DFB-Pokal die Segel streichen müssen. Florian Niederlechner weist dabei auch auf die tragischen Umstände des Klubs hin.

"Der Kopf ist eine ganz wichtige Basis im Fußball"

Mitte Januar ist Präsident Kay Bernstein völlig unerwartet verstorben, der Klub befindet sich weiter in tiefer Trauer. "Die Situation ist nicht einfach. Das Ganze mit Kay, jetzt hast du mehrere Spiele nicht gewonnen, da kommt einiges zusammen. Der Kopf ist eine ganz wichtige Basis im Fußball. Wenn es da nicht hundertprozentig stimmt, ist es schwer", erklärt Niederlechner gegenüber der Bild-Zeitung. Für den Verein sei es "ein Katastrophen-Januar" gewesen, der sich am Wochenende mit der Niederlage gegen den Hamburger SV fortgesetzt hat. Nun gilt es, das sprichwörtliche Ruder herumzureißen.

Niederlechner: "Ich möchte mit Positivität vorangehen"

"Kay würde wollen, dass keiner die Köpfe hängen lässt, dass wir nach vorne schauen. Kopf hoch und vorn wegmarschieren – das ist jetzt unsere Devise. Ich möchte mit Positivität vorangehen", betont Niederlechner dabei. Der Routinier feierte gegen den HSV sein Zweitliga-Comeback nach Rotsperre, zeigte eine ordentliche Leistung. Seine Hoffnung lautet: "Ein dreckiges Erfolgserlebnis, dann bin ich mir sicher, dass es schnell in die andere Richtung geht". Die nächste Möglichkeit dazu bietet sich Niederlechner und Co. am Sonntag gegen die SpVgg Greuther Fürth.

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Lars Pollmann  
06.02.2024