Nach Krebs-Diagnosen

Hertha BSC: Erster Verein in der Bundesliga richtet Krebs-Vorsorgecheck ein

Fredi Bobic hat für seine Spieler Vorsorge-Untersuchungen auf den Plan gerufen. Foto: Getty Images.
Fredi Bobic hat für seine Spieler Vorsorge-Untersuchungen auf den Plan gerufen. Foto: Getty Images.

Zuletzt gab es im deutschen Fußball so viele Fälle von Krebs wie noch nie. Timo Baumgartl von Union Berlin, Sebastien Haller von Borussia Dortmund, Jean-Paul Boetius und Marco Richter von Hertha BSC haben alle die schreckliche Diagnose erhalten. Deshalb plant Hertha jetzt Vorsorge-Untersuchungen für alle Profis und Neuverpflichtungen. 

Jean-Pal Boetius konnte bereits 25 Tage nach seiner Hodenkrebs-Operation wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Fredi Bobic, der Manager von Hertha BSC, sagte zur BILD: "Seine Rückkehr freut die ganze Hertha. Und man spürt es auch sofort in der Mannschaft. Djanga ist ein unheimlich positiver Geist – man kann sagen: Das große Lachen ist zurückgekehrt! Ein total lebensfroher Mensch, der der Mannschaft sehr gut tut." Auch Marco Richter steht nach seiner Operation zurück auf dem Rasen und traf für Hertha BSC auch direkt nach seiner Rückkehr. 

Untersuchungen sind freiwillig 

Um weitere Ausfälle frühzeitig zu kompensieren und Tumore rechtzeitig zu entdecken, will Hertha deshalb gezielt bei Medizinchecks nach solchen suchen. "Hertha wird diese Untersuchungen auf jeden Fall ab der nächsten Transferperiode aktiv anbieten. Das ist aber nicht verpflichtend", so Bobic zur Zeitung. Laut Sandro Schwarz, dem Coach der Herthaner, waren bisher das komplette Trainerteam und viele Spieler beim Urologen. 

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Magdalena Schwaiger  
20.10.2022