Hertha hofft auf Verkäufe - Bobic: "Keiner ist unverkäuflich"

Bobic ist seit 2021 für Hertha BSC zuständig. Foto: ODD ANDERSEN/AFP via Getty Images
Bobic ist seit 2021 für Hertha BSC zuständig. Foto: ODD ANDERSEN/AFP via Getty Images

Hertha BSC will seinen Kader verkleinern - und am besten die Top-Verdiener abgeben. Sportboss Fredi Bobic hat dahingehend nun eine klare Ansage gemacht.

"Keiner ist unverkäuflich", zitiert der kicker in seiner Donnerstagsausgabe Fredi Bobic. Laut dem Fachmagazin hat der Sportchef von Hertha BSC die Aufgabe, ein Transferüberschuss von etwa 15 bis 20 Millionen euro zu erwirtschaften. Der Transfermarkt sei laut Bobic aber "sehr träge", denn "es schlagen gerade nur die Vereine zu, die richtig viel Geld ausgeben können".

Gleich einige Kandidaten auf Herthas vermeintlicher Streichliste

Der kicker führt unter anderem Krzysztof Piatek als Verkaufskandidaten auf. Mit einem Jahresgehalt von taxierten 5 Millionen Euro soll der Pole - dicht gefolgt von Lucas Tousart - der Top-Verdiener der Berliner sein. Auch bei Tousart ist ein Abgang nicht auszuschließen. Ishak Belfodil zieht es indes nach Saudi-Arabien, auch Santiago Ascacibar könne die Hertha verlassen. Omar Alderete soll derweil vom FC Sevilla umgarnt werden, Jordan Torunarigha Interessenten aus Deutschland sowie England auf sich gezogen haben. Auch Dodi Lukebakio und Deyovaisio Zeefuik stünden zum Verkauf. Mit Vladimir Darida und Marvin Plattenhardt, deren bis 2023 laufende Arbeitspapiere gut dotiert sind, könnte der Hauptstadtklub letztmals eine zufriedenstellende Ablöse generieren. Bis zum 31. August dürfte sich in Berlin damit vermutlich noch einiges tun.

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Adrian Kuehnel  
23.06.2022