Deal abgeschlossen

Offiziell: 777 Partners neuer Aktionär von Hertha BSC

Hertha BSC hat einen neuen Aktionär. Foto: Getty Images.
Hertha BSC hat einen neuen Aktionär. Foto: Getty Images.

777 Partners ist offiziell neuer Aktionär von Hertha BSC. Das gab der Bundesligist am Samstagvormittag bekannt.

Seit November wurde an der Übernahme gebastelt, seit Samstag ist sie offiziell. Das US-amerikanische Unternehmen 777 Partners hat die Anteile von Tennor Holding (64,7 Prozent) an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA übernommen und fungiert ab sofort als strategischer Partner des Bundesligisten. Das Kapitel Lars Windhorst ist damit endgültig geschlossen.

Bernstein: "Zukunftsweisender Schritt für Hertha BSC"

"Das ist ein zukunftsweisender Schritt für Hertha BSC", wird Hertha-Präsident Kay Bernstein in der offiziellen Mitteilung zitiert. "Diese strategische Partnerschaft hilft uns dabei, den Restrukturierungsprozess und die wirtschaftliche Konsolidierung von Hertha BSC weiter voranzutreiben. Daher sind wir froh, 777 Partners in der Hertha-Familie begrüßen zu dürfen. Dafür gilt vor allem unserem Geschäftsführer Thomas Herrich und seinem Team großer Dank. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unserem neuen Partner und wollen gemeinsam die Zukunft von Hertha BSC positiv gestalten."

"Größten Respekt vor der Art und Weise, wie der Fußball in Deutschland strukturiert ist"

Nach dem FC Sevilla, Vasco da Gama, FC Genua, Red Star FC Paris, Melbourne Victory und Standard Lüttich ist Hertha BSC der nächste Fußballklub im Portfolio von 777 Partners. "Es ist eine große Ehre, Partner eines der Gründungsmitglieder der Bundesliga zu sein. Wir alle bei 777 sind uns der Verantwortung bewusst, die mit dieser Ehre einhergeht, und unser Team steht bereit, um zu helfen, wo immer wir können", sagt Geschäftsführer Josh Wander nach der Übernahme der Windhorst-Anteile. Es sei die oberste Priorität, "mit dem Verein und seiner Führung zusammenzuarbeiten, um Herthas langfristigen Erfolg auf und neben dem Platz zu sichern", betont Wander und ergänzt: "Wir haben größten Respekt vor der Art und Weise, wie der Fußball in Deutschland strukturiert ist, und freuen uns darauf, mit allen Beteiligten zusammenzuarbeiten, um Hertha dabei zu helfen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen."

Florian Bajus  
11.03.2023