Nun spricht Gegenbauer

Nach Windhorst-Kritik an Dardai: Hertha-Boss rüffelt Investor

Dardai steht noch bis Saisonende bei Hertha BSC unter Vertrag.
Dardai steht noch bis Saisonende bei Hertha BSC unter Vertrag. Foto: Thomas Eisenhuth/Getty Images

Mit Werner Gegenbauer zeigt sich der Investor von Hertha BSC nicht unbedingt zufrieden mit Investor Lars Windhorst. Der Grund: Die öffentlichen Aussagen Windhorsts.

Lars Windhorst, der mit 375 Millionen Euro 64,7 Prozent der Hertha KGaA erwarb, hat sich neben seinem Investment mitunter auch schon zu sportlichen Angelegenheiten von Hertha BSC geäußert. Dies jedoch findet Werner Gegenbauer unpassend, wie der Präsident der Berliner im Podcast von Hertha Base schilderte. "Sie können der Tennor Group nicht verbieten, über ihr Investment zu reden. Aber wir haben von Anfang an versucht, ihnen klar zu machen, sie mögen doch bitte unsere Kommunikation nicht konterkarieren, den Leuten nur das zu versprechen, was wir halten können", so Gegenbauer.

"Das macht keinen Sinn"

Der Hertha-Boss meinte ganz klar: "Das haben sie nicht hinbekommen." Sich unter anderem zu Cheftrainer Pal Dardai zu äußern, sei laut Gegenbauer nicht die Aufgabe von Windhorst. Der Investor sagte nach dem 0:5 gegen den FC Bayern bei der Süddeutschen Zeitung: "So etwas geht einfach nicht. Da denke ich doch als Spieler: Dem ist eh alles egal." Gegenbauer stellte nun daraufhin aber klar: "Es öffentlich zu machen, beschädigt den Trainer. Und es beschädigt sein Investment. Das macht keinen Sinn. Punkt." Ob sich etwas ändern wird, bleibt abzuwarten.

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Adrian Kuehnel  
25.11.2021