"Konkurrenzkampf muss sein"

Herrmann hat keine Angst vor Lazaro

Patrick Herrmann scheut den Konkurrenzkampf mit Valentino Lazaro nicht.
Patrick Herrmann scheut den Konkurrenzkampf mit Valentino Lazaro nicht. Foto: Imago Images

Valentino Lazaro soll den Konkurrenzkampf bei Borussia Mönchengladbach anheizen. Möglicherweise wird mindestens ein Spieler, der ansonsten auf der rechten Außenbahn zugange ist, den Champions-League-Teilnehmer noch verlassen. Patrick Herrmann stellt sich dem Konkurrenzkampf.

Das Wort "Wunschspieler" ließ sich Marco Rose im Zuge der Verpflichtung von Valentino Lazaro zwar nicht entlocken. Dass der Flügelspieler auf Gebaren des Trainers zu Borussia Mönchengladbach gewechselt war, hat dieser aber mehrmals anklingen lassen. Einer von Lazaros direkten Konkurrenten ist Borussen-Urgestein Patrick Herrmann.

"Haben viel vor"

"Natürlich guckt man darauf, für welche Position der Verein neue Spieler holt", wird Herrmann von der Rheinischen Post zitiert. "Aber da sind schon viele gekommen und auch viele wieder gegangen. Ich gehe an die Sache immer so heran, dass mich das weiterbringt und noch stärker macht. Konkurrenzkampf muss sein, wir haben in der neuen Saison mit der Champions League schließlich sehr viel vor." Herrmanns Vorteil gegenüber der Konkurrenz: Der 29-Jährige ist nicht starr auf die Außenbahn angewiesen, kann überdies auch als zweiter Stürmer fungieren.

Fünf für die rechte Seite

Herrmann hatte im Mai vergangenen Jahres seinen Vertrag bis 2022 erweitert. Auf welcher Position ihn Rose in der neuen Saison einsetzen wird, bleibt offen. Was Spieler für die rechte Seite angeht, verfügt Gladbach neben Herrmann und Lazaro auch noch über Stefan Lainer, Jordan Beyer und Michael Lang, der den Verein bei einem passenden Angebot allerdings verlassen darf.

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Andre Oechsner  
25.08.2020