Mit Gregoritsch und Richter

Herrlich will "am liebsten 16, 17 oder 18, die um die Plätze kämpfen"

Herrlich wünscht sich reichlich Auswahl. Foto: LEON KUEGELER/POOL/AFP via Getty Images
Herrlich wünscht sich reichlich Auswahl. Foto: LEON KUEGELER/POOL/AFP via Getty Images

Der FC Augsburg hat sich in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals gegen Eintracht Celle keine Blöße gegeben. Das 7:0 gegen einen Oberligisten im heimischen Stadion darf als standesgemäß gelten. Dennoch gewann Heiko Herrlich die Erkenntnis, das ein angeheizter Konkurrenzkampf gut tut.

"Ich will nicht nur elf Stammspieler haben, sondern ich will am liebsten 16, 17 oder 18, die um die Plätze kämpfen", zitiert der kicker den zufriedenen Chefcoach. Vier der sieben Treffer gingen auf das Konto von Jokern, zu denen durchaus prominente Namen wie Alfred Finnbogason und Andre Hahn gehörten. In der Startelf hatte hingegen Michael Gregoritsch Platz gefunden. Dies mag an leichten Beschwerden bei Finnbogason gelegen haben, dennoch hatte es auch einen gewissen symbolischen Wert.

Gregoritsch "macht alles für die Mannschaft"

Immerhin war es das erste Pflichtspiel für den Österreicher nach seiner Rückkehr vom FC Schalke 04. Auf die hätten im Dezember wohl die wenigsten Beobachter einen Pfifferling gesetzt, nachdem der Angreifer mit despektierlichen Aussagen gegenüber dem FCA als nicht mehr salonfähig galt. "Ich sehe einen Spieler, der sich mit dem Verein identifiziert, der alles macht für die Mannschaft", erklärt Herrlich nun, warum er auf Gregoritsch setzte. 

"Richter möchte ich auf jeden Fall behalten"

Marco Richter hingegen musste zusehen, der Flügelspieler steigt laut des Fachmagazins erst am Montag wieder ins Training ein. Das Buhlen des 1.FC Köln um den temporeichen Angreifer vernimmt Herrlich ohne jede Sorge. "Er ist ein Spieler aus den eigenen Reihen, der hochtalentiert ist und bei dem die Entwicklung noch weitergehen muss", so der Ex-Profi. Ich möchte ihn auf jeden Fall behalten." Der FCA hat Richter ein entsprechend exorbitantes Preisschild umgehangen, Köln müsste wohl in Richtung einer achtstelligen Summe kommen. Realistisch ist dies auf keinen Fall.

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Lars Pollmann  
14.09.2020