Erst zwei Heimsiege für den Chefcoach

Herrlich: Ohne Fans für FCA "definitiv größerer Nachteil"

Herrlich war vor der Geisterkulisse in Augsburg erst zweimal erfolgreich. Foto: CHRISTOF STACHE/AFP via Getty Images
Herrlich war vor der Geisterkulisse in Augsburg erst zweimal erfolgreich. Foto: CHRISTOF STACHE/AFP via Getty Images

Seit März ist auch in der Bundesliga nichts, wie es vor der Corona-Pandemie war. Für Heiko Herrlich hielt es die Besonderheit bereit, dass er lange auf sein Debüt als Neu-Trainer des FC Augsburg warten musste. Und noch nie vor vollem Haus spielen konnte.

"Für einen kleineren Verein wie Augsburg ist es definitiv ein größerer Nachteil, ohne Fans zu spielen", ist der Übungsleiter gegenüber Sport Bild überzeugt. "Wir leben von unseren Anhängern." Über 30 000 passen in die Heimspielstätte des FCA, Herrlich erlebte nie mehr als 6 500. "Aber allein die haben uns getragen und Luft gegeben", erinnert er den 2:0-Heimsieg über Borussia Dortmund Ende September.

"Wenn der Funke hier überspringt ..."

"Augsburg gilt als 'Klein-Anfield'", so Herrlich weiter. "Wenn der Funke hier überspringt, können wir jeden Gegner schlagen." Doch ohne Fans sei eben diese Möglichkeit gar nicht vorhanden. Es mag ein Erklärungsansatz dafür sein, dass der FC Augsburg unter dem Ex-Profi erst zwei Heimsiege einfahren konnte. Neben dem BVB besiegten die Fuggerstädter Ende Oktober den FSV Mainz 05. Dem gegenüber stehen sieben Heimniederlagen, darunter am Samstag in der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt und Dienstag im DFB-Pokal gegen RB Leipzig zwei in Folge.

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
23.12.2020