FCA-Coach

Herrlich: "Ich soll nicht zu häufig schreien!"

FCA-Coach Herrlich musste sich einer Operation unterziehen.
FCA-Coach Herrlich musste sich einer Operation unterziehen. Foto: Getty

Heiko Herrlich, Cheftrainer des FC Augsburg, fehlte seinem Klub aufgrund einer Lungen-OP zuletzt für knapp zwei Wochen. Erstmals äußert sich der 48-Jährige zu seinem Krankenhaus-Aufenthalt und seinem aktuellen Gesundeheitszustand.

"Mir geht es gut. Die letzten Tage war ich im Krankenhaus, nachdem mir der zweite Schlauch (lag zwischen den Rippen/Anm.d.Red.) gezogen wurde. Gestern bin ich entlassen worden und stand schon wieder auf dem Trainingsplatz, teilte Augsburg-Coach Heiko Herrlich im Gespräch mit der Bild mit und erklärte: "Ich habe alles mit den Ärzten abgesprochen. Ich kann wieder voll dabei sein, soll aber schauen, dass ich nicht zu häufig schreie. Ich werde voll aktiv an der Linie sein. Wenn mir mal die Luft weg bleibt, habe ich sehr gute Stellvertreter."

"Test hat ergeben, dass ein Lungenflügel quasi nicht mehr da war"

Der Fußballlehrer hatte zuvor die Diagnose Pneumothorax bekommen. "Ich bin zur Praxis gefahren, der Doc hat mich abgehört. Bei der Lunge hat er auf einer Seite keine Geräusche gehört. Wir haben einen CT gemacht, da musste ich auf Anweisung schon mit dem Taxi hin. Der Test hat ergeben, dass ein Lungenflügel quasi nicht mehr da war", sagte der 48-Jährige zu seiner Erkrankung.

Herrlich nun wieder an der FCA-Seitenlinie

Die Behandlung in der Klink verlief positiv. "Es wurde operiert, ich habe das als nichts ganz Schlimmes empfunden. Die Ärzte können im Detail nicht beantworten, warum es passiert ist", verriet Herrlich und fügte an: "Häufig passiert das jungen, großen schlanken Männern. Oder eben mittelalten. Ich habe typisch ins Muster gepasst." Am Samstag (15.30 Uhr) kann der Trainer des FC Augsburg sein Team dann wieder persönlich betreuen und muss nicht wie zuletzt beim Spiel gegen Wolfsburg (0:0) im Krankenhaus mitfiebern.

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Adrian Kuehnel  
13.10.2020