Ex-Bundesliga-Profi war vor Ort

Helmes erlebte Terror in Wien: "Bilder von Menschen in Todesangst"

Helmes, Cheftrainer bei Admira Wacker Mödling, erlebte den Terror in Wien.
Helmes, Cheftrainer bei Admira Wacker Mödling, erlebte den Terror in Wien. Foto: Imago

Patrick Helmes, Ex-Nationalspieler und derzeit Trainer beim österreichischen Erstligisten Admira Wacker Mödling, hat die Terroranschläge am Montagabend in Wien mit seiner Familie miterleben müssen.

Mit dem Betreuerteam des Klubs sowie seiner Ehefrau und den beiden Kindern (2 Jahre, 6 Monate) besuchte Patrick Helmes, früher unter anderem Profi beim 1. FC Köln und Bayer Leverkusen, ein Restaurant am Schwedenplatz in der Wiener Innenstadt.

"War eine absolute Ausnahme"

"Wir waren mittendrin. Wir waren nur 100 Meter entfernt", sagte Helmes dem Kölner Express, wie er die Terroranschläge miterlebte. Auf der Straße seien Schüsse zu hören gewesen, worauf flüchtende Menschen in das Restaurant gestürmt und teilweise unter Tische gesprungen seien, um Schutz zu suchen. "Das war eine absolute Ausnahme und Stresssituation mit Bildern von Menschen in Todesangst, die man nicht sehen will", schilderte der langjährige Akteur des 1. FC Köln und Bayer Leverkusen, der sich mit seiner Familie im Müllraum verbarrikadierte.

Das Personal im Restaurant habe die Türen verriegelt und die Aufzüge ausgeschaltet. Vermummte Einsatzkräfte sicherten wenig später das Gebäude. Erst um 2 Uhr in der Nacht konnten die Gäste um Helmes und seine Familie aus der Gefahrenlage raus.

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Adrian Kuehnel  
03.11.2020