"Große Herausforderung nicht die Sitzanordnung im Stadion"

Hellmann: Eintracht plant mit 20 000 Zuschauern

Dicht an dicht werden die Fans der Eintracht nicht stehen dürfen. Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images
Dicht an dicht werden die Fans der Eintracht nicht stehen dürfen. Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Eintracht Frankfurt bereitet sich dieser Tage auf das Rückspiel im Achtelfinale der Europ League beim FC Basel vor. Vor allem laufen aber auch die Planungen für die neue Saison, in der gemeinhin mit einer teilweisen Rückkehr von Fans gerechnet wird. Axel Hellmann gibt einen Einblick in den aktuellen Stand.

"Wir gehen in unserer Planung von einer Größe von 20 000 Zuschauern aus, wobei es je nach Auflagen auch 15 000 oder 24 000 werden können", so der Marketingchef gegenüber dem kicker. Die Bundesligisten orientieren sich am DFL-Leitfaden, müssen aber letztlich mit den lokalen Behörden Übereinkünfte treffen. Anders wäre der logistische Schulterschluss nicht möglich, der für die Durchführung von Spielen mit Zuschauern in der Pandemie vonnöten ist. "Insgesamt ist die große Herausforderung nicht die Sitzanordnung im Stadion, sondern das Thema Anfahrt, Zugang und Abreise", erklärt Hellmann.

Hellmann gegen Alkoholverbot

Für viele Fans entscheidet freilich vor allem die Frage, wie schwer es wird, an Karten zu kommen. Hellmann verspricht eine gemeinschaftliche Lösung. "Das konkrete Vergabeverfahren werden wir mit der organisierten Fanszene besprechen, also mit den Vertretern der Fanklubs, der Fanabteilung, der Nordwestkurve und den Ultras."  Ein derzeit diskutiertes Alkoholverbot bei den Spielen hält er derweil nicht zwingend für zielführend. Womöglich sei es sogar bei der Vermeidung von Menschenansammlungen nach der Partie hinderlich. "Es ist sicher kein Nachteil, wenn die Leute nach dem Spiel im Stadion noch die Möglichkeit haben, ein Bier zu trinken und die 90 Minuten Revue passieren zu lassen", so Hellmann.

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Lars Pollmann  
26.07.2020