Elfmeterpfiff

Heldt kritisiert VAR: "Wundert mich, warum sich da eingemischt wird"

Frankfurts Daichi Kamada wird von Kölns Sebastiaan Bornauw im Strafraum gelegt. Foto: Imago

Der FC bleibt auch nach dem 1:1 gegen Eintracht Frankfurt weiter sieglos in der Bundesliga. Ein großes Thema beim 1. FC Köln war nach dem Spiel wieder einmal eine Elfmeterentscheidung.

Schiedsrichter Sven Jablonski entschied in der Partie des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt kurz vor dem Pausenpfiff nach einem Zweikampf zwischen Frankfurts Daichi Kamada und FC-Verteidiger Sebastiaan Bornauw im Strafraum der Hessen zunächst auf Weiterspielen, nach Eingreifen des Videoschiedsrichters allerdings zeigte der Offizielle auf den Punkt und die Eintracht ging durch Andre Silva in Führung. "Kann man geben, muss man aber nicht", kommentierte Kölns Sportchef Horst Heldt nach der Partie auf Sky nüchtern. Eine Meinung, die er auch nach Konsultierung der sehr eindeutigen Bilder vertrat.

"Keine klare Fehlentscheidung"

In der laufenden Runde war es nicht der erste Strafstoß, den die Rheinländer nach Videobeweis gegen sich gepfiffen bekamen. Sehr zum Unverständnis von Heldt: "Er hat erst auf kein Elfmeter entschieden, deswegen ist es immer wieder dasselbe. Ich wundere mich, warum sich da eingemischt wird. Ich finde es nach wie vor nicht gut." Vor der Saison sei die vorgegebene Marschroute "eine andere" gewesen. Bei der Schiedsrichterschulung sei kommuniziert worden, "dass der Schiedsrichter auf dem Platz hauptsächlich entscheiden soll. Und das war keine klare Fehlentscheidung." 

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Benjamin Heinrich  
18.10.2020