Momentan einziger Stürmer

Heldt: "Unser Ziel war nie ein Verkauf von Cordoba"

Cordoba ist aktuell als einziger der vormalig drei Neuner da. Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images
Cordoba ist aktuell als einziger der vormalig drei Neuner da. Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images

Für einen Aufsteiger war das Aufgebot der Geißböcke im Vorjahr durchaus ungewöhnlich. Mit Jhon Cordoba, Anthony Modeste und Simon Terodde hatte der 1.FC Köln drei Mittelstürmer von Format in seinen Reihen. Aktuell ist davon einer übrig, und der will den Verein gerne verlassen. Horst Heldt lässt alle Optionen offen.

"Unser Ziel war nie ein Verkauf von Cordoba", zitiert der Express die vermeintliche Klarstellung des Sportchefs. Im Nachgang sagt er aber auch: "Es ist wie so oft in diesem Geschäft, wir müssen auf alles vorbereitet sein." Die Coronakrise macht es dem FC nicht so leicht, bei einem hohen Angebot für den Kolumbianer 'nein' zu sagen. Auch wenn dessen Abschied extrem schmerzen würde. Gerade jetzt, wo Terodde schon weg ist und bei Modeste die Fragezeichen in der Luft schwirren.

Gisdol plant, "als wäre er die ganze Saison bei uns"

Der Franzose klagt über Knieprobleme, die Köln bislang weitgehend ein Mysterium sind. "Wir wissen nicht, ob er kurzfristig zurückkehrt oder noch mehrere Wochen fehlt. Wir müssen es nehmen, wie es kommt", sagt Heldt. Bei einem Verkauf von Cordoba könnte der FC also zum Saisonstart ohne auch nur einen seiner vormals drei Mittelstürmer dastehen. Für Markus Gisdol wäre das ein GAU. Der Chefcoach wird nicht müde, die Bedeutung von Cordoba zu betonen. "Ich plane mit ihm, als wäre er die ganze Saison bei uns – und ich hoffe, dass es auch so sein wird", lässt er sich zitieren. Wenn ein zahlungskräftiger Klub kommt, mag das aber ein frommer Wunsch bleiben.

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
22.08.2020