Kapitän fehlt seit Ende September

Heldt hofft auf Hector: "Wäre eine große Hilfe"

Das Warten auf Hector geht weiter. Foto: Frederic Scheidemann/Getty Images
Das Warten auf Hector geht weiter. Foto: Frederic Scheidemann/Getty Images

Dass der Zusammenprall mit einem Gegenspieler in der Partie bei Arminia Bielefeld für Jonas Hector so weitreichende Folgen haben würde, wusste seinerzeit niemand. Seit der 2. Halbzeit des 2. Spieltags fehlt der Kapitän dem 1.FC Köln mit einer Nackenverletzung. Horst Heldt hofft auf die Rückkehr infolge der anstehenden Länderspiele.

"Er wäre eine große Hilfe. Wenn wir Jonas zurück hätten, wäre die Länderspielpause gewinnbringend für uns", zitiert der Express den Sportchef. Dass die Erfahrung und Qualität des Ex-Nationalspielers alleine für mehr Erfolg sorgen würde, wäre sicher zu einfach gedacht. Es ist aber auch nicht wegzudiskutieren, dass der 1.FC Köln mit Hector mitunter deutlich besser ist als ohne den Linksfuß. "In Bremen hätte er mit seiner Qualität in der schwierigen Phase dafür sorgen können, dass wir wieder aktiver werden", ist sich Heldt etwa sicher.

"Da ist eine Hoffnung"

Ob das 1:1 bei Werder das letzte Spiel bleibt, dass Hector verpasst, ist aber alles andere als sicher. "Jonas arbeitet intensiv und hält sich mit dem, was er machen kann, extrem fit. Bislang war es aber nicht möglich, ins Mannschaftstraining einzusteigen", berichtet Heldt. Der Plan sehe vor, dass der 30-Jährige in der Woche vor dem Spiel gegen Union nach der Länderspielpause wieder voll dabei ist. "Da ist eine Hoffnung, aber erst mal mit nichts belegbar", schränkt Heldt gleichwohl ein. Verletzungen am Nacken sind bisweilen tückisch, Hector muss sich sicher fühlen. Auch wenn sie ihn in Köln schmerzlich vermissen, ein Risiko dürften beide Seiten nicht eingehen wollen.

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Lars Pollmann  
08.11.2020