Transfers entwickeln sich schleppend

Heldt: "Demut und Geduld sind gefragt"

Heldt kann auf dem Transfermarkt noch nicht zuschlagen. Foto: Lars Baron/Getty Images
Heldt kann auf dem Transfermarkt noch nicht zuschlagen. Foto: Lars Baron/Getty Images

Die Vorbereitung der Bundesligisten hat mit dem Wochenende eine weitere Phase abgeschlossen. Die beginnende Abstellungsperiode beschneidet die Klubs in ihren Trainingsmöglichkeiten. Es bleibt aber eine intensive Zeit für die Sportchefs, so auch Horst Heldt beim 1.FC Köln.

Die Geißböcke sind weiter darauf bedacht, die Mannschaft noch entscheidend zu verstärken. Dem Vernehmen nach sind vor allem die Offensivspieler Robin Hack und Streli Mamba im Visier. "Wir haben vieles vorbereitet, müssen aber auch abwarten. Demut und Geduld sind gefragt", zitiert der Express den Sportvorstand. Es seien unterschiedliche Gründe, die bisher Transfer-Abschlüsse verhinderten, so Heldt. Bei Hack sträubt sich wohl noch der 1.FC Nürnberg, bei Mamba geht es mit dem SC Paderborn immerhin schon um die Ablöse.

"Kein Festgeldkonto wie der FC Bayern"

Ziel bleibe es, die Mannschaft so schnell wie möglich beisammen zu haben, sagt Heldt. Doch ist wohl nicht realistisch, dass alle Deals vor dem Auftakt im DFB-Pokal am 12. September bei der VSG Altglienicke unter Dach und Fach sind. "Ich habe kein Festgeldkonto wie der FC Bayern. Das wäre dann sicher einfacher", so Heldt. "Wir dürfen nicht in Panik verfallen und das müssen wir auch nicht."

"Werden den Dom nicht repariert bekommen"

Die Probleme hat der 1.FC Köln schließlich beileibe nicht exklusiv, und Markus Gisdol könnte durchaus eine wettbewerbsfähige Mannschaft auf den Platz schicken, wenn Zugänge erst kurz vor Ende der Transferperiode kommen sollten. Seinen Humor hat Heldt derweil noch nicht verloren. Das Gerede von einer möglichen Beteiligung am Weiterverkauf von Stürmer Serhou Guirassy von Amiens SC an Stade Rennes findet er unnötig. "Ob wir eine Beteiligung haben oder nicht, damit werden wir nicht den Dom repariert bekommen."

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Lars Pollmann  
30.08.2020