Kölner Pleite gegen Freiburg

Heldt: "Das lässt sich nicht erklären, das war komplettes Versagen"

Heldt und Gisdol stehen unter Druck. Foto: Thilo Schmuelgen - Pool/Getty Images
Heldt und Gisdol stehen unter Druck. Foto: Thilo Schmuelgen - Pool/Getty Images

In der Domstadt müssen sie am heutigen Sonntag kollektiv Hertha BSC die Daumen drücken. Wenn die Alte Dame gegen Arminia Bielefeld verliert, bedeutete es den Sturz auf Rang 16 für den 1.FC Köln. Nach dem 0:5 gegen den SC Freiburg schrillen alle Alarmglocken. Auch bei Horst Heldt.

"Das lässt sich nicht erklären. Natürlich ist man frustriert, wenn man 0:5 auf die Nuss kriegt. Das war komplettes Versagen. Da hat nicht viel funktioniert", so der Sportchef gegenüber Bild am Sonntag. Eine Auflistung dessen, was funktioniert hat, wäre dabei durchaus interessant. Sonderlich lang kann sie nicht sein. Die Mannschaft von Markus Gisdol präsentierte sich im Breisgau, auf den Punkt gebracht, nicht bundesligatauglich. 

Direkte Duelle stehen an

An einem ähnlichen Punkt befand sich der FC bereits im November, seinerzeit rettete ein sensationeller Sieg bei Borussia Dortmund womöglich auch den Job von Gisdol. Der soll dem Boulevardblatt zufolge auch jetzt die Chance erhalten, den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Für Köln stehen dabei Wochen der Wahrheit an, es geht im Januar noch gegen Hertha, den FC Schalke 04, Bielefeld und die TSG Hoffenheim.

Gisdol: "Wir selbst haben den Anspruch"

Es braucht keine großen prophetischen Fähigkeiten, um vorherzusagen, dass Gisdol aus dieser Phase gestärkt hervorgehen wird, oder ohne Job beim 1.FC Köln. "Es kommt immer drauf an, wie sehr man diesen Druck an sich heranlässt. Wir selbst haben den Anspruch, dass wir punkten wollen", zitiert ihn das Blatt. Zu sehen war davon in Freiburg nichts, wie nicht nur sein Sportchef Heldt mit deutlichen Worten anmerkt.

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Lars Pollmann  
10.01.2021