Nach zweiter Absage

Heldt bleibt bei Mamba hartnäckig und hofft auf baldige Einigung

Am 20. Oktober 2019 durfte Streli Mamba (r.) schon mal auf der Bank im RheinEnergie-Stadion Platz nehmen, damals noch im Dress des SC Paderborn.
Am 20. Oktober 2019 durfte Streli Mamba (r.) schon mal auf der Bank im RheinEnergie-Stadion Platz nehmen, damals noch im Dress des SC Paderborn. (Foto: imago)

Auch nach der Absage des zweiten Angebotes buhlt der 1. FC Köln weiterhin um SC Paderborns Angreifer Streli Mamba. "Effzeh"-Geschäftsführer Sport Horst Heldt hofft auf eine baldige Einigung beider Klubs.

Der 1. FC Köln will Mamba für die neue Saison verpflichten, der 26-Jährige selbst soll sich mit den Domstädtern bereits einig darüber sein. Problem nur, dass Mambas derzeitiger Arbeitgeber SC Paderborn noch ein Wörtchen mitzureden hat. Und die Ostwestfalen, an die der Angreifer vertraglich noch zwei Jahre gebunden ist, lassen von ihrer Forderung nicht locker. Eine Leihe sollen die Verantwortlichen des SCP grundsätzlich ausgeschlagen haben. Des Weiteren heißt es in den Medien, dass 1,5 Millionen Euro Ablöse gewünscht sind, die Kölner aber nur zu einer Zahlung von einer Million Euro bereit wären.

Heldts Hoffnung stirbt zuletzt

Zwei Angebote haben die Paderborner nun bereits abgeschmettert, dennoch bleibt Kölns Sportchef Heldt hartnäckig. "Unsere Meinung hat sich nicht verändert: Das ist für uns ein interessanter Spieler", wird der 50-Jährige in der Bild zitiert. "Die Absage eines Angebots bedeutet ja nicht, dass man nicht weiter in Kontakt bleibt." Demnach habe Heldt weiterhin die Hoffnung nicht aufgegeben, "dass wir noch zu einer Einigung kommen". Da können sich die Geißböcke und Mamba noch so einig sein: Der SC Paderborn sitzt am längeren Hebel!

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Tom Jacob  
24.08.2020