Erster Job im Osten

"Heimscheißer" Stark blickt über den Tellerrand hinaus

Yannick Stark im Training bei Dynamo Dresden. Hier schnuppert der Hesse erstmals ostdeutsche Luft.
Yannick Stark im Training bei Dynamo Dresden. Hier schnuppert der Hesse erstmals ostdeutsche Luft. (Foto: imago)

Geboren ist Yannick Stark in Darmstadt. Bislang hat der Hesse sich in seiner Karriere fast ausschließlich in der Heimat rumgetrieben. Als Neuzugang der SG Dynamo Dresden hat blickt der 29-Jährige erstmals in Richtung Osten über den Tellerrand hinaus.

"Ich war fast meine gesamte bisherige Karriere ein Heimscheißer, bin immer im Hessenland geblieben", sagte Stark nach den ersten Trainingstagen bei Dynamo Dresden gegenüber der Bild. Für Hassia Dieburg und später bei der SG Eintracht Frankfurt kickte der defensive Mittelfeldspieler in der Jugend, im Profi-Bereich waren Darmstadt 98 und FSV Frankfurt seine die Stationen. Lediglich für den TSV 1860 München verließ Stark zwischenzeitlich für eineinhalb Jahre mal seine Heimat.

Stark auf Expedition in Dresden

Nun ist der 29-Jährige im Osten Deutschlands angekommen. "Als Profifußballer muss man flexibel sein und ich glaube, hier in Dresden kann man sich wohl fühlen", sagte Stark selbst. Doch sei er nicht da, um sich die Sehenswürdigkeiten anzusehen oder die Kultur zu studieren, sondern um "erfolgreich Fußball zu spielen". Den Schwarz-Gelben will Stark helfen in die 2. Bundesliga zurückzukehren und möchte dabei selbst auch eine gewisse Verantwortung übernehmen. "Führungsspieler ist noch keiner geworden, der sich hinstellt und sagt, dass er es werden will. Das muss man auf dem Platz zeigen." Die Dresdner wird es freuen.

 

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Tom Jacob  
06.08.2020