Neuer Gehaltsverzicht in allen Bereichen

Finanz-Vorstand Heim: Aktuell keine "Gefahr der Zahlungsunfähigkeit des VfB"

Auch der VfB Stuttgart leidet unter der Pandemie. Foto: Imago
Auch der VfB Stuttgart leidet unter der Pandemie. Foto: Imago

Beim VfB Stuttgart dominieren in diesen Tagen außersportliche Themen. Der Führungsstreit zwischen Thomas Hitzlsperger und Claus Vogt sorgt für Schlagzeilen, die sich kein Klub in der Corona-Krise gerne leistet. Immerhin ist die wirtschaftliche Lage auch bei den Schwaben angespannt.

Unter anderem schrumpfte das Eigenkapital des VfB laut eines Berichts der Bild-Zeitung im Jahr 2020 um bis zu 30 Millionen. Da auch im neuen Jahr die Rückkehr in den normalen Betrieb, mit hohen Zuschauereinnahmen, nicht in Aussicht steht, bleibt die Situation diffus. "Die Gefahr einer Überschuldung oder der Zahlungsunfähigkeit ist auf der aktuellen Basis beim VfB Stuttgart nicht gegeben", beruhigt Finanz-Vorstand Stefan Heim gegenüber dem Boulevardblatt.

Verhandlungen mit der Mannschaft

Dennoch veranlasst die besondere Lage das Handeln der Schwaben, die unter anderem weiterhin auf Kurzarbeit in manchen Bereichen setzen. Heim beschwört diesbezüglich den Zusammenhalt beim VfB. "Jeder Spieler, jeder Mitarbeiter und jede Person im Management soll wie schon im letzten Frühjahr wieder mit eingebunden werden", erklärt der 50-Jährige. Dem Bericht zufolge sollen entsprechende Verhandlungen etwa mit der Mannschaft bereits auf einem guten Weg sein. Im Frühjahr hatten die Stuttgarter Profis dem Vernehmen nach auf rund 20 Prozent ihres Verdiensts verzichtet. Anteilig wurden die Gelder gestundet und nach dem geschafften Aufstieg in Form einer Prämie ausgezahlt, berichteten etwa die Stuttgarter Nachrichten.

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
05.01.2021