Zustandekommen erst an Heiligabend

Heidel: Rückkehr nach Mainz "nie Teil meiner Lebensplanung"

Heidel war zuletzt bis Frühjahr 2019 auf Schalke aktiv. Foto: Imago
Heidel war zuletzt bis Frühjahr 2019 auf Schalke aktiv. Foto: Imago

Der FSV Mainz 05 trifft am heutigen Sonntag im ersten Spiel des neuen Kalenderjahrs auswärts auf den FC Bayern. Das schwere Gastspiel beim Rekordmeister bildet auch die Kulisse für die Rückkehr von Christian Heidel. Der langjährige Sportdirektor ist seit wenigen Tagen als Sportvorstand zurück im Schoss der Nullfünfer-Familie.

"Es war nie Teil meiner Lebensplanung, noch einmal zu Mainz 05 zurückzukehren", betont der 57-Jährige dabei gegenüber Bild am Sonntag. Es habe sich in den vergangenen drei Wochen ergeben, weil Präsident Stefan Hofmann und der Aufsichtsratsvorsitzende Detlev Höhne hartnäckig um Heidel buhlten. Gerüchte über eine Rückkehr in beratender Funktion gab es dabei schon wesentlich länger. 

"Wollte niemals den Job von Rouven Schröder"

Doch Heidel wollte partout den Eindruck vermeiden, er könne Nachfolger Rouven Schröder aus seinem Job drängen. "Ich wollte niemals den Job von Rouven und eigentlich mehr im Hintergrund agieren. Als er dann zurücktrat, habe ich erst mal abgesagt", erklärt der zuletzt von 2016 bis '19 beim FC Schalke 04 aktive Manager. Erst an Heiligabend habe es den Durchbruch im Gedankenaustausch mit den Verantwortlichen in Mainz gegeben.

"Bis zu einer Unterschrift keine Namen kommentieren"

Entscheidend war dabei wohl, dass unter Heidel als Sportvorstand mit Martin Schmidt eine vertraute Persönlichkeit den Posten des Sportdirektors übernimmt. Die neue Führungsmannschaft soll in der kommenden Woche ein neuer Trainer komplettieren. Alles deutet auf Bo Svensson, einen weiteren Rückkehrer, hin. Heidel jedoch hält sich noch bedeckt. "Wir werden bis zu einer Unterschrift keine Namen kommentieren."

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Lars Pollmann  
03.01.2021