1.FC Nürnberg

Hecking blickt zurück: "Der Trainer stand nie zur Diskussion"

Hecking blickt auf die vergangene Saison zurück. Foto: Getty Images
Hecking blickt auf die vergangene Saison zurück. Foto: Getty Images

Der 1.FC Nürnberg stellt neben dem SC Freiburg die einzige noch ungeschlagene Mannschaft in den drei Profiligen des deutschen Männerfußballs. Die Entwicklung des Teams unter Robert Klauß ist also durchaus erkennbar. Dieter Hecking kann sich bestätigt fühlen.

Der Sportchef installierte den damals noch weitgehend unbekannten Co-Trainer von RB Leipzig zu Beginn der Vorsaison bei den Franken, hielt trotz einer bisweilen holprigen ersten Spielzeit zum heute 36-Jährigen. "Der Trainer stand für mich nie zur Diskussion. Ich hatte nie das Gefühl, dass Robert Klauß und sein Trainerstab die Mannschaft verloren hatte. Ich war überzeugt, dass es der richtige Weg war", blickt Hecking am Samstag im Rahmen der Jahreshauptversammlung des FCN zurück (Zitat via Vereinsmedien).

"Ich wollte eine Aufbruchstimmung erwecken"

Die Wahl für einen unverbrauchten Trainer ohne ganz große Vita traf Hecking bewusst. "Es war keine einfache Saison. Wir kamen fast aus dem Tal der 3. Liga. Ich wollte eine Aufbruchstimmung erwecken", so der 57-Jährige. Inzwischen sitzt Klauß fest im Sattel und gilt sein Team als Mitglied der erweiterten Zweitliga-Spitze. Aufstiegsambitionen sind Hecking für diese Saison aber noch fremd.

"Irgendwann erstklassig spielen"

"Wir wollen ambitioniert sein, uns nach vorne ausrichten und irgendwann erstklassig spielen", sagt er zwar. Das Wort 'irgendwann' ist dabei aber entscheidend. Für die laufende Runde rückt der 1.FC Nürnberg nicht von den Ambitionen ab, die er vor der Saison formulierte: "Platz fünf bis acht ist das logische Ziel für diese Saison." Die Länderspielpause verbringt der Club also voll im Soll, er liegt aktuell auf Rang fünf.

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Lars Pollmann  
10.10.2021