Rückkehr aus Argentinien?

Hecking: "Werde mich ganz sicher mit Pinola hinsetzen"

Pinola (mit Glatze und Bart) wurde zuletzt Meister in Argentinien. Foto: Getty Images
Pinola (mit Glatze und Bart) wurde zuletzt Meister in Argentinien. Foto: Getty Images

Mit bald 39 Jahren hat Javier Pinola Ende November nochmal einen großen Titel gefeiert. Der Außenverteidiger holte mit River Plate die Meisterschaft in Argentinien. Hierzulande ist er als Legende des 1.FC Nürnberg bekannt. Eine Heimkehr nach dem Ende der aktiven Laufbahn gilt als großer Wunsch. 

Wiederholt hat Pinola, der mit den Franken den DFB-Pokal gewonnen hat, betont, dass eine Anstellung beim FCN ein Ziel für die Karriere nach der Karriere sei. Bei Sportchef Dieter Hecking stößt er damit auf offene Ohren. "Wenn Pino wieder nach Deutschland zurückkehren möchte und in Nürnberg mit seiner Familie wieder seine Heimat findet, dann werde ich mich ganz sicher mit ihm hinsetzen, mit ihm sprechen und ihn fragen, was er sich überhaupt vorstellt", erklärt Hecking gegenüber der Bild-Zeitung.

Kontakt zu Hecking besteht bis heute

84 seiner 287 Pflichtspiele für Nürnberg hatte Pinola unter dem heutigen Sportvorstand absolviert. Der Kontakt besteht bis heute. "Pino hat mir eine SMS geschrieben und mir gesagt, dass er sich gefreut hat, dass wir in Aue gewonnen haben. Dabei hat er mir auch mitgeteilt, dass er jetzt für den Sommer plant, nach Deutschland zu kommen", berichtet Hecking. Dann steht das Gespräch darüber an, welche Rolle sich der Kult-Kicker vorstellt, nach dem im Frankenstadion sogar eine Tribüne benannt ist. " Will er Trainer werden, will er ins Management gehen, will er Scout werden oder will er sogar noch als Spieler auf dem Platz stehen? All das kann ich ja noch gar nicht einordnen", sagt Hecking. In der Vergangenheit sprach Pinola vor allem von einer möglichen Trainerkarriere, die ihn liebend gerne auch nach Nürnberg verschlagen soll.

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Lars Pollmann  
22.12.2021