Belgien-Kapitän

Hazard kritisiert DFB-Statement: "Wäre besser, wenn sie gewonnen hätten"

Hazard gewann mit Belgien gegen Kanada. Foto: VIRGINIE LEFOUR/BELGA MAG/AFP via Getty Images
Hazard gewann mit Belgien gegen Kanada. Foto: VIRGINIE LEFOUR/BELGA MAG/AFP via Getty Images

Die deutsche Nationalmannschaft hielt sich vor dem ersten Gruppenspiel der Weltmeisterschaft in Katar gegen Japan (1:2) beim Mannschaftsfoto geschlossen den Mund zu. Weil das DFB-Team infolge des Statements eine Niederlage kassierte, gibt es von Belgiens Eden Hazard nun Häme.

Eden Hazard vertritt hinsichtlich der Aktion der deutschen Nationalmannschaft eine klare Meinung. "Es wäre besser gewesen, wenn sie es nicht getan und gewonnen hätten. Wir sind hier, um Fußball zu spielen, ich bin nicht hier, um eine politische Botschaft zu verbreiten, dafür sind andere Leute besser geeignet. Wir wollen uns auf den Fußball konzentrieren", wird der Offensivspieler der Belgier vom französischsprachigen Online-Portal footmercato.com zitiert.

"Ich bin hier, um Fußball zu spielen"

Wie auch Deutschland verzichtet Belgien bei der Weltmeisterschaft in Katar aufgrund eines Verbots der FIFA auf das Tragen der "One-Love"-Binde. Hazard, der die Belgier am Mittwochabend beim 1:0 gegen Kanada als Kapitän aufs Spielfeld führte, sagt zur Debatte: "Ich fühle mich nicht wohl dabei, darüber zu sprechen, weil ich hier bin, um Fußball zu spielen. Ich hatte keine Lust, das Spiel mit einer Gelben Karte zu beginnen, das wäre für den weiteren Verlauf des Turniers ärgerlich gewesen." Doch bei Gelben Karten wäre es alleine wohl nicht geblieben. Die FIFA soll sogar mit Disziplinarverfahren gedroht haben.

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Adrian Kuehnel  
24.11.2022