Kaugummi-Transfer

Havertz zu Chelsea? Lampard "würde nichts erwarten"

Lampard kassierte mit Chelsea gegen Bayern zwei Lehrstunden. Foto: Matthias Hangst/Getty Images
Lampard kassierte mit Chelsea gegen Bayern zwei Lehrstunden. Foto: Matthias Hangst/Getty Images

Der Transfer von Kai Havertz zum FC Chelsea schien für manche Experten ihres Fachs schon vor Wochen unmittelbar bevorzustehen. Inzwischen wirkt klar, dass der Wechsel frühestens nach dem Ende der Europa-League-Kampagne von Bayer Leverkusen vonstatten gehen wird. Frank Lampard hält sich durchaus bedeckt.

Der legendäre Ex-Profi hat seine erste Saison auf der Bank von Chelsea hinter sich gebracht. Zum Abschluss blieb nicht nur ein Wunder gegen den FC Bayern aus, stattdessen setzte es im Champions-League-Achtelfinale erneut eine Tracht Prügel. Die beiden Partien gegen den Rekordmeister haben erneut gezeigt, wie weit die Blues der europäischen Elite hinterherhinken. Mit Havertz soll ein wichtiger Schritt in die Gegenrichtung erfolgen. "Ich würde nichts erwarten. Es ist unser Job zu schauen, was passieren kann und wie wir uns verbessern können", sagt Lampard aber gegenüber dem britischen TV-Sender BT Sport auf Havertz angesprochen. 

"Wir sind ein Work in Progress"

Dass sich ein leitender Angestellter von Chelsea in der Angelegenheit zurückhält, verwundert freilich wenig. Im Hintergrund laufen die Gespräche, ob unmittelbar oder über Unterhändler, weiter. Die Londoner können sich dabei des Commitments von Havertz selbst wohl recht sicher sein. Lampard definiert derweil, auf was sich der Nationalspieler einlässt. "Wir sind ein Work in Progress, das ist bei Chelsea in den letzten 15 Jahren nicht der Standard." Der Ex-Profi selbst hat als torgefährlicher Mittelfeldmann die Hochzeiten des Klubs entscheidend geprägt. Nun ist es seine Aufgabe, den Klub wieder heranzuführen. Mit Timo Werner, Hakim Ziyech und, vermutlich, auch mit Havertz.

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Lars Pollmann  
09.08.2020