Angst vor Versagen

Havertz über CL-Siegtor: "Wenn du den nicht machst, landest du in jedem Meme"

Kai Havertz erzielte im CL-Finale das Siegtor für Chelsea. Foto: Getty Images.
Kai Havertz erzielte im CL-Finale das Siegtor für Chelsea. Foto: Getty Images.

Kai Havertz erzielte im Champions-League-Finale zwischen dem FC Chelsea und Manchester City das entscheidende Tor zum 1:0 für die Blues. So einfach wie der Treffer schien, war er für den offensiven Mittelfeldspieler aber nicht. 

Den entscheidenden Moment im Champions-League-Finale 2021 dürfte Kai Havertz in seinem Leben nicht mehr vergessen. Nach einem perfekten Steilpass aus dem zentralen Mittelfeld durfte der Offensvispieler des FC Chelsea frei auf ManCity-Keeper Ederson zulaufen, umkurvte den herausstürmenden Schlussmann und brachte den Ball gekonnt im leeren Netz unter. Tore dieser Art seien allerdings nichts für schwache Nerven, wie Havertz gegenüber Vereinsmedien erläuterte.

"Diese Momente sind immer die schlimmsten"

"Diese Momente sind immer die schlimmsten, weil du denkst: Wenn du den nicht machst, dann landest du auf YouTube, Instagram und in jedem Meme. Also habe ich nur gedacht: Bitte, ich muss jetzt treffen", so Havertz. Gesagt, getan: Der Ball landete im Netz, Havertz stürmte zum Jubel in Richtung Eckfahne und durfte nach 90 Minuten den Henkelpott in die Höhe stemmen. "Das sind dann wieder die besten Momente im Fußball", so der deutsche Nationalspieler.

Florian Bajus  
11.10.2021