Coronakrise

Havertz: "Befinden uns in einer Blase, in die keiner eindringen kann"

Das DFB-Team um Kai Havertz (hinten) bereitet sich auf die kommenden Länderspiele vor. Foto: Imago

Auch in der deutschen Nationalmannschaft herrschen besondere Bedingungen in Sachen Hygienemaßnahmen. Chelsea-Star Kai Havertz nimmt es locker und will sich in der DFB-Elf etablieren.

Vor den Länderspielen mit Deutschland gegen die Türkei, in der Ukraine und gegen die Schweiz sprach Kai Havertz über die besonderen Umstände: "Wir befinden uns hier in einer Blase, in die auch keiner eindringen kann. Da kann uns Spielern auch nichts passieren." Die häufigen Coronatests sind auch in England an der Tagesordnung, wo der 20-Jährige seit dem Wechsel von Bayer Leverkusen in diesem Sommer für den FC Chelsea spielt. "Auch dort sind die Bedingungen optimal", sagte er. Der Fußball habe in dieser besonderen Zeit auch die Aufgabe, "den Leuten ein bisschen Spaß zu geben. Wir sind alle relativ positiv mit den ganzen Maßnahmen. Da müssen wir alle durch." Beim DFB werde in jedem Fall alles dafür getan, "dass nichts passieren kann." 

Neuer Schwung durch Wechsel

Durch den Wechsel auf die Insel will der ehemalige Spielmacher von Bayer Leverkusen auch seine DFB-Karriere ins Rollen bringen: "Ich verspreche mir bessere Chancen im Nationalteam. Ich bin zwei Jahre hier, habe nicht allzu viele Spiele gemacht." Havertz ist sich der Konkurrenzsituation bewusst. Gerade in der Offensive kämpfen viele Stars bei Deutschland um ihren Platz: "Ich weiß, welche Qualität im Kader steckt. Das ist ein Wettbewerb, dem man sich stellen muss. Aber ich habe genug Selbstvertrauen um wieder vorne anzugreifen." 

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Benjamin Heinrich  
06.10.2020