Frankfurts "Oldie"

Hasebe: Deshalb will ich kein Eintracht-Kapitän werden

Makoto Hasebe trug zuletzt die Kapitänsbinde bei der Eintracht. Foto: Imago

Mit seinen 37 Jahren ist Makoto Hasebe bei Eintracht Frankfurt der absolute "Oldie". Viele der Youngster im Kader könnten rein rechnerisch problemlos Söhne des Japaners sein. Trotz seiner Erfahrung strebt Hasebe aber nicht das Kapitänsamt bei den Hessen an.

Aus dem Deutsche Bank Park in Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Seit Januar ist Eintracht Frankfurt ohne Kapitän. Der langjährige Anführer David Abraham ging damals zurück in die argentinische Heimat. Seitdem wanderte die Kapitänsbinde bei den Hessen unter Ex-Coach Adi Hütter. Dessen Nachfolger Oliver Glasner machte zu seinem Amtsbeginn schon deutlich, dass er einen neuen Kapitän bestimmen wird. Als "Oldie" wäre der Japaner Makoto Hasebe mit seinen 37 Jahren für das Amt durchaus prädestiniert. Der sagte nun aber: "Über das Kapitänsamt haben wir noch gar nicht gesprochen." Obgleich Hasebe in den ersten beiden Testspielen jeweils die Kapitänsbinde trug.

"Die nächste Generation ist dran"

Hasebe selbst hat an sich aber gar keine Ambitionen auf das Amt. Obwohl es auch für ihn eine Ehre wäre, der neue Eintracht-Kapitän zu werden ("Wenn der Trainer das will, würde ich gerne"), sagte er: "Aber meiner Meinung nach müssen mehr junge Spieler Verantwortung übernehmen. Ich kann das auch so. Die nächste Generation ist dran." Auf Nachfrage von fussball.news sagte der Ex-Nationalspieler dann: "Wir haben viele Kandidaten, da kommen einige in Frage." Keeper Kevin Trapp, Abwehrchef Martin Hinteregger oder Mittelfeldmann Sebastian Rode werden da häufig als erstes genannt - neben Hasebe, der aber andere in der Verantwortung sieht. 

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Benjamin Heinrich  
20.07.2021