Freiburgs Sportdirektor äußert sich

Hartenbach dementiert Ribery-Gerücht: "Wäre für alle Beteiligten nicht gut"

Wenn Franck Ribery in die Bundesliga zurückkehrt, dann nicht zum SC Freiburg. Foto: Imago
Wenn Franck Ribery in die Bundesliga zurückkehrt, dann nicht zum SC Freiburg. Foto: Imago

Die sportliche Zukunft von Franck Ribery ist offen. Spekuliert wird unter anderem über eine Bundesliga-Rückkehr, neben einem Wechsel zu Eintracht Frankfurt war kürzlich auch von einem Engagement beim SC Freiburg die Rede. Sportdirektor Klemens Hartenbach dementiert dieses Gerücht.

Zwischen 2007 und 2019 hat Franck Ribery mit dem FC Bayern alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Der Franzose wurde neunmal Deutscher Meister, sechsmal DFB-Pokalsieger, Champions-League-Sieger, DFL- und UEFA-Supercup-Sieger, Klubweltmeister und Europas Fußballer des Jahres 2013. Seit zwei Jahren spielt der mittlerweile 37-Jährige für die AC Florenz, sein Vertrag endet jedoch im Sommer. Wohin die Reise geht, ist Stand jetzt offen. Gegenüber Sky betonte Ribery im März, sich zunächst auf das Saisonfinale in Italien konzentrieren zu wollen.

Hartenbach dementiert Ribery-Gerücht

Das Portal transfermarktweb.com brachte Ribery kürzlich mit dem SC Freiburg in Verbindung. Sportdirektor Klemens Hartenbach weist dieses Gerücht jedoch entschieden zurück: "Keine Ahnung, wo so was herkommt. Womöglich über die Geschichte mit Jonathan Schmid", sagte Hartenbach bei DAZN. Mit seinem 274. Bundesliga-Einsatz im Auswärtsspiel bei Mainz 05 am 25. Spieltag stieg Schmid zum französischen Rekordspieler in der Bundesliga auf und überholte Ribery, der für den FC Bayern 273 Mal in der höchsten deutschen Spielklasse auf dem Feld stand. Per Videobotschaft erhielt Schmid daraufhin Glückwünsche von seinem Landsmann.

"Ein völlig anderer Planet"

Alleine aufgrund der Frage, ob Ribery als früherer Weltklassespieler in das idyllische Freiburg passt, das sich jährlich den Klassenerhalt und die Weiterentwicklung junger Spieler zum Ziel setzt, wirkt ein Transfer zweifelhaft. "Man grüßt sich mal, man nimmt sich mal in den Arm und dann gibt er vielleicht Christian Streichs Sohn sein Trikot. Aber alles weitere ist ein völlig anderer Planet", weiß Hartenbach, der erläutert: "Was er erlebt hat, wie mit so jemandem umgegangen werden muss, finanzielle Vorstellungen - da darf man die Realität nicht verlieren. Das wäre für alle Beteiligten nicht gut."

Florian Bajus  
02.04.2021

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