Bei 200 Millionen Euro Verbindlichkeiten

Harit, Kabak oder McKennie: Schalke verkauft einen großen Namen

McKennie und Harit stehen neben Kabak im Fokus. Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images
McKennie und Harit stehen neben Kabak im Fokus. Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Der FC Schalke 04 hat zur neuen Saison noch keinen externen Neuzugang präsentiert. Bei rund 200 Millionen Euro Verbindlichkeiten sind die finanziellen Mittel von Jochen Schneider und Co. auch nachhaltig eingeschränkt. Der Traditionsklub wird deshalb in jedem Fall einen großen Namen verkaufen.

Dies berichtet jedenfalls die Bild-Zeitung. Demnach sei intern der Entschluss gereift, dass ein Abgang mit hohen Ablöse-Einnahmen unumgänglich ist. Schließlich besteht nach der katastrophalen Rückrunde mit nur einem Sieg akuter Handlungsbedarf in der Mannschaft. Um sich Verpflichtungen leisten zu können, muss im Gegenzug ein Star die Kasse füllen. Drei Kandidaten soll es dabei geben. Zuletzt bekannt wurde das Interesse des FC Liverpool an Ozan Kabak.

Kabak 2021 mit Klausel

Der Abwehrspieler ist wohl der wertvollste Profi im Aufgebot des S04. Mindestens 35 Millionen Euro Ablöse sollen für den türkischen Nationalspieler fließen. Allerdings hat er für 2021 eine Ausstiegsklausel, die Schalke sogar 45 Millionen Euro einspielen würde. Entsprechend würde womöglich ein anderer Abgang mehr Sinn machen. Im Visier englischer Klubs, aber auch von Hertha BSC, befindet sich Weston McKennie. Für den US-Amerikaner soll sich die Forderung wohl auf 25 Millionen Euro belaufen.

Beraterwechsel bei Harit

Hertha, so berichteten Medien zuletzt wiederholt, glaube aber an die Chance, ihn für weniger Ablöse verpflichten zu können. Dem Boulevardblatt zufolge sind die Klubs von einer Einigung noch ein gutes Stück entfernt, zudem soll es McKennie grundsätzlich eher in die Premier League ziehen. Es bliebe mit Amine Harit noch ein eher überraschender Abschieds-Kandidat. Der Marokkaner hat im Dezember seinen Vertrag bis 2024 verlängert, soll nun aber den Berater gewechselt haben. Der neue Agent suche bereits nach einem neuen Klub in den europäischen Top-Ligen.

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Lars Pollmann  
28.07.2020