Umworbener Top-Vorlagengeber

Leibold und HSV haben noch keine Angebote vorliegen

Auch vom VfB haben Leibold und der HSV wohl noch nichts gehört. Foto: Boris Streubel/Bongarts/Getty Images
Auch vom VfB haben Leibold und der HSV wohl noch nichts gehört. Foto: Boris Streubel/Bongarts/Getty Images

Der Hamburger SV ist auch im zweiten Anlauf am Wiederaufstieg in die Bundesliga gescheitert. An Tim Leibold lag es nicht. Der Linksverteidiger gehörte zu den absoluten Spitzenspielern im Unterhaus. Dies weckte Begehrlichkeiten, die aber noch nicht in konkreten Angeboten mündeten.

Dies berichtet die Hamburger Morgenpost. Demnach haben bislang weder der Top-Vorlagengeber des HSV, noch der Klub selbst eine Offerte vorliegen, mit der sie sich eingehend beschäftigen könnten. Zuletzt hieß es immer wieder, der VfB Stuttgart sei brennend an einer Verpflichtung interessiert. Für Leibold wäre es eine Heimkehr ins Schwabenländle und zu einem Jugendklub. Allerdings gilt als sehr fraglich, ob der Aufsteiger eine adequate Ablöse bieten kann. Seit Wochen versucht der Klub, bisher vergeblich, Gregor Kobel und Waldemar Anton an Land zu ziehen. Dem Bericht zufolge wäre Leibold teurer als der Wunschkeeper und der Defensiv-Allrounder.

Vertrag bis 2023

Bei sechs Millionen Euro würde der HSV den Außenverteidiger demnach schweren Herzens ziehen lassen. Der Kasse des einstigen Bundesliga-Dinos würde es helfen, der sportliche Verlust des 26-Jährigen wäre aber freilich kaum aufzufangen. Der bis 2023 unter Vertrag stehende frühere Nürnberger soll grundsätzlich mit einem Wechsel in die Bundesliga liebäugeln. Jedoch wolle er nur mit einer guten Aussicht auf einen Stammplatz wechseln. In Frage kommende Vereine haben mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht die Mittel, den Böblinger zu verpflichten. So deutet sich ein Verbleib an, mit dem Leibold laut des Lokalblatts auch mehr als gut leben könnte. Ausgeschlossen ist aber keineswegs, dass sich im noch bis Anfang Oktober geöffneten Transferfenster ein neuer Sachstand ergibt.

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Lars Pollmann  
23.07.2020