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Bestimmtes Image durch den Helm?

Gjasula: "Sorgt für einen gewissen Wiedererkennungswert auf dem Platz"

Klaus Gjasula spricht über seine vielen Gelben Karten.
Klaus Gjasula spricht über seine vielen Gelben Karten. Foto: Getty Images

Klaus Gjasula hat sich nach dem Abstieg des SC Paderborn dem Hamburger SV angeschlossen. Ob der Mittelfeldspieler auch dort so viele Gelbe Karten sammelt? Möglicherweise spielt der Helm dabei eine Rolle.

Klaus Gjasula trägt seit seiner Kopfverletzung bei den Stuttgarter Kickers einen Helm, es ist sein Merkmal. Im Gespräch mit den 11Freunden gibt der Neuzugang des Hamburger SV aber zu: "Was meinen Helm angeht, glaube ich nach wie vor, dass es mir in Bezug auf Schiedsrichter nicht unbedingt hilft." In der abgelaufenen Saison sah der 30-Jährige beim SC Paderborn 17 Gelbe Karten.

Gjasula "kein Unschuldslamm - aber..."

Gjasula vermutete: "Ich bin kein Unschuldslamm, im Gegenteil, die meisten Karten gehen total in Ordnung. Aber der Helm sorgt für einen gewissen Wiedererkennungswert auf dem Platz. So dass der eine oder andere Schiedsrichter - kein Vorwurf - vielleicht denkt: 'Schon wieder der Typ mit dem Helm? Der eh jedes Spiel Gelb sieht? Na, dann ist die Sache ja klar.'"

Kein Vorwurf an die Schiedsrichter

Irgendwann habe man dann "das bestimmte Image". Gjasula betonte allerdings: "Meist liegen die Schiedsrichter richtig." Außerdem sei seine Spielweise so riskant: "Und welbst wenn sie bei mir mal ein Auge zudrücken würden, ich würde ihnen in der nächsten Situation wahrscheinlich keine Wahl mehr lassen. Dann würde ich die Gelbe halt nicht gleich in der 30. Minute sehen, sondern erst in der 60."

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Christopher Michel  
23.07.2020