Komplizierter Deal

Hamann rät Bayern von Kane ab: "Zu viel Geld"

Kane gilt beim FC Bayern als Transferziel Nummer eins. Foto: Julian Finney/Getty Images
Kane gilt beim FC Bayern als Transferziel Nummer eins. Foto: Julian Finney/Getty Images

Der FC Bayern ist offenbar gewillt, über 100 Millionen Euro für Harry Kane an Tottenham Hotspur zu überweisen. TV-Experte Dietmar Hamann rät den Münchnern davon ab.

Der Transferpoker um Harry Kane zieht sich. Denn Tottenham Hotspur soll ein drittes Angebot des FC Bayern in Höhe von rund 100 Millionen Euro abgelehnt haben. Doch die Münchnern sind wohl bereit, ihre Offerte nochmal nachzubessern. Die richtige Entscheidung? Nein, meint Dietmar Hamann. "Er hat nicht die Physis eines (Robert) Lewandowski, schnell war er noch nie, und ich hätte größte Bedenken, ob er in zwei oder drei Jahren die Tore schießt, die Lewandowski jetzt noch mit 34 schießt", so der Ex-Bayern-Profi im Rahmen einer Sky-Veranstaltung.

Hamann: Lieber Kolo Muani statt Kane

Die gehandelte Ablöse für Kane sei für Hamann "zu viel Geld für einen 30-Jährigen". Zwar wäre der "für die Bayern gut, es wäre für die Liga gut, es muss aber passen. Für mich steht das, was bezahlt werden würde zu dem, was sie bekommen, in keinem Verhältnis", erklärte der TV-Experte. Stattdessen empfahl der 49-Jährige den Münchnern Eintracht Frankfurts Randal Kolo Muani. "Für den würde ich eher 100 Millionen bezahlen als für Kane, weil er 24 ist. Der hat alles, der kann alles und kann die nächsten sechs, sieben, acht Jahre möglicherweise Tore schießen", so Hamann. Allerdings soll Kolo Muani sich bereits mit Paris Saint-Germain einig sein (fussball.news berichtete).

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Adrian Kühnel  
08.08.2023