Tuchel-Nachfolger?

Hamann rät Bayern: "Lasst es Sebastian Hoeneß machen"

Sebastian Hoeneß erobert mit dem VfB Stuttgart die Bundesliga. Foto: Getty Images.
Sebastian Hoeneß erobert mit dem VfB Stuttgart die Bundesliga. Foto: Getty Images.

Der FC Bayern hat sich dazu entschieden, die Saison 2024/25 mit einem neuen Trainer zu bestreiten. Ex-Profi Dietmar Hamann rät den Entscheidern dazu, mit Sebastian Hoeneß ein Wagnis einzugehen.

Aus Sicht der Bundesliga-Fans war die Mitteilung der DFL, die Gespräche über den Einstieg eines Investors zu stoppen, die vermutlich beste Nachricht der vergangenen Wochen. Dennoch dominiert die verkündete Trennung zwischen dem FC Bayern und Thomas Tuchel am Mittwoch die Schlagzeilen einschlägiger Medienunternehmen. Im Wesentlichen werden zwei Fragen gestellt: Halten Bayern und Tuchel wirklich bis Saisonende durch? Und wer könnte auf ihn folgen?

Hamann: Alonso "den Leverkusenern zu Dank verpflichtet"

Als erster Nachfolgekandidat wird Xabi Alonso gehandelt. In einer Kolumne für Sky Sport zweifelt Dietmar Hamann jedoch an einem Wechsel nach München: "Er hat in Leverkusen einen super Kader und wenn er bleibt, dann könnte ich mir vorstellen, dass die Mannschaft mehr oder weniger zusammenbleibt." Alonso sei "ein wunderbarer und hochanständiger Mensch", betont Hamann, der von 2004 bis 2006 mit dem Spanier beim FC Liverpool zusammengespielt hat. "Er wird nicht vergessen, dass er den Leverkusenern auch zu Dank verpflichtet ist, weil er dort die Chance bekommen hat, als Trainer zu arbeiten. Deshalb könnte ich mir vorstellen, dass er noch mindestens ein Jahr in Leverkusen bleibt."

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Zidane? Flick? Hamann denkt an Hoeneß

Neben Alonso werden Namen wie Zinedine Zidane, Hansi Flick oder jüngst auch Unai Emery gehandelt, Hamann würde den Münchnern aber zu einer familiären Lösung raten: "Ich würde fast dazu tendieren zu sagen: Lasst es Sebastian Hoeneß machen!" Der Neffe von Uli Hoeneß war von 2017 bis 2020 im Nachwuchs tätig, gewann 2020 die Drittliga-Meisterschaft mit der U23-Mannschaft. "Die menschliche Komponente ist in den letzten Monaten oder vielleicht sogar Jahren verlorengegangen. Der Verein muss wieder menscheln, wie man in Bayern sagt, und zwar auf allen Ebenen. Hoeneß könnte dazu beitragen." Allerdings soll der VfB Stuttgart an einer Vertragsverlängerung mit dem 41-Jährigen arbeiten - und keineswegs chancenlos sein.

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Florian Bajus  
21.02.2024