Nullnummer gegen Fürth

Hamann kritisiert VfB: "Nach vorne war das ernüchternd"

Der VfB Stuttgart hat gegen Greuther Fürth nur ein 0:0 erreicht. Foto: Getty Images.
Der VfB Stuttgart hat gegen Greuther Fürth nur ein 0:0 erreicht. Foto: Getty Images.

Der VfB Stuttgart ist mit einem 0:0 gegen Greuther Fürth in die Rückrunde gestartet. Nach dem dritten torlosen Spiel in Folge erwartet Dietmar Hamann zeitnah einen besseren Offensivvortrag der Schwaben.

Am ersten Spieltag fertigte der VfB Stuttgart Greuther Fürth mit 5:1 ab, das Rückspiel am Samstagnachmittag endete mit einem torlosen Remis. Durch den Punktgewinn und dank des besseren Torverhältnisses haben die Schwaben den FC Augsburg überholt und den 15. Tabellenplatz erobert, der Auftritt gegen das Schlusslicht aus Fürth war jedoch trotz einiger Chancen und dem Comeback von Sasa Kalajdzic kein großer Schritt in die richtige Richtung.

Hamann: "Spielerisch muss da mehr kommen"

"Sie haben erst in der letzten Viertelstunde ins Spiel gefunden und sich Chancen erarbeitet", kritisierte TV-Experte Dietmar Hamann den VfB bei Sky. Nach dem Schlusspfiff hoben die Spieler sowie Sportdirektor Sven Mislintat die erfolgreiche Defensivarbeit hervor, in den Augen von Hamann ist allerdings mehr gefordert, um sich dem Abstiegskampf zu entziehen: "Nach vorne war das schon ernüchternd. Insgesamt müssen sich die Stuttgarter aber offensiv noch steigern. Mit dem Punkt können sich besser leben als die Fürther, aber spielerisch muss da mehr kommen."

Hoffnungsträger Kalajdzic

Positiv wertete der Ex-Profi das Comeback von Sasa Kalajdzic. Der Österreicher stand erstmals seit dem zweiten Spieltag wieder auf dem Platz und hielt 90 Minuten durch. "Er wird jetzt etwas dosierter trainieren und seinen Fitnesszustand weiter verbessern", ist sich Hamann sicher - und dann hoffen die VfB-Verantwortlichen, dass Kalajdzic seinen Torriecher zurückerhalten wird.

Florian Bajus  
09.01.2022