Niederlage gegen BVB

Hainer wütet: "Das war gestern nicht der FC Bayern"

Der FC Bayern hat gegen Borussia Dortmund verloren. Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images.
Der FC Bayern hat gegen Borussia Dortmund verloren. Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images.

Die 0:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund hat die Gemüter des FC Bayern erhitzt. Vereinspräsident Herbert Hainer fand für den nachlässigen Auftritt klare Worte.

Zum ersten Mal seit 2012 ist die Chance auf die deutsche Meisterschaft für den FC Bayern verschwindend gering. Aufgrund der ersten Heim-Pleite gegen Borussia Dortmund seit 2014 hat der Rekordmeister 13 Punkte Rückstand auf Bayer Leverkusen, doch noch mehr als das Defizit in der Tabelle stören sich die Verantwortlichen an der lethargischen Art und Weise, wie die Mannschaft am Samstagabend aufgetreten ist.

Hainer: "Wir waren viel zu statisch"

"Gestern war der FC Bayern nicht der FC Bayern, den wir gewohnt sind und gerne sehen", sagte Vereinspräsident Herbert Hainer am Rande des DFB-Pokal-Halbfinals zwischen den Frauenmannschaften der Münchner Bayern und Eintracht Frankfurt bei Sky Sport. Der 69-Jährige echauffierte sich darüber, zum wiederholten Male eine schwache Bayern-Elf beobachtet zu haben: "Es war nicht das erste Mal in dieser Saison, dass wir nicht in die Gänge gekommen sind. Wir haben gegen Dortmund verdient verloren, wir waren nach meinem Dafürhalten viel zu statisch, nicht aggressiv genug, hatten viel zu wenig Leidenschaft."

Eberl und Freund "müssen jetzt ihre Arbeit machen"

Neben dem sportlichen Druck im Saisonendspurt steigt der Druck in der Trainerfrage. Xabi Alonso wird in Leverkusen bleiben, welche Alternativen die Verantwortlichen auf dem Zettel haben, ist ungewiss. "Ich fange sicherlich keine Personaldiskussion an. Wir haben mit Max Eberl (Sportvorstand, d. Red.) und Christoph Freund (Sportdirektor, d. Red.) eine sportliche Leitung, die sich intensiv damit beschäftigt", verwies Hainer auf das neue starke Duo an der Säbener Straße. Es gebe eine Liste mit potenziellen Kandidaten, "die Jungs müssen jetzt ihre Arbeit machen", betonte Hainer und ergänzte: "Sobald es etwas zu verkünden gibt, werden wir das machen."

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Florian Bajus  
31.03.2024