Künftige Herausforderungen

Hainer: "Gedanken machen, wie wir nächste Generation für Fußball begeistern"

Hainer ist seit 2019 Präsident beim FC Bayern.
Hainer ist seit 2019 Präsident beim FC Bayern. Foto: Getty

Herbert Hainer, Präsident des FC Bayern, sieht die Verantwortlichen im Fußball in der Pflicht, sich mit den künftigen Herausforderungen im Geschäft auseinanderzusetzen.

Dazu zählt für den 66-Jährigen allen voran die Interessen der jüngeren, nachkommenden Generation, die "ganz anders konsumiert. Sie wollen Highlights, gucken sich nicht mehr 90 Minuten lang ein Spiel an", erklärte Hainer bei der Bild100-Veranstaltung im Frankfurter Deutsche Bank Park und fügte an: "Da werden wir uns als Fußball sicherlich Gedanken machen müssen, wie wir die nächste Generation für den Fußball begeistern können."

Hainer bei Financial Fairplay optimistisch

Auch über das in der Kritik stehende Financial Fairplay hatte sich der Bayern-Präsident zu äußern. "Der Grundgedanke ist absolut richtig. Dass es in der Umsetzung das eine oder andere Problem gibt, wissen wir. Daran wird auch gearbeitet", zeigte sich der gebürtige Dingolfinger trotz zahlreicher Kritikstimmen optimistisch.

Hainer war von 2001 bis 2016 Vorstandsvorsitzender bei Adidas. Am 15. November 2019 wurde er zum Präsidenten des FC Bayern München gewählt und trat damit die Nachfolge von Uli Hoeneß an.

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Adrian Kuehnel  
23.09.2020