Finanzielle Entschädigung

Hainer über Flick-Wechsel: "Der DFB wird sich erkenntlich zeigen"

Seit November 2019 ist Herbert Hainer Vereinspräsident des FC Bayern. Foto: Imago.
Seit November 2019 ist Herbert Hainer Vereinspräsident des FC Bayern. Foto: Imago.

Trotz Vertrags bis 2023 hat Hansi Flick den FC Bayern verlassen. Ab August fungiert der 56-Jährige als Bundestrainer. Vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) werden die Münchner eine finanzielle Entschädigung erhalten, Genaueres soll aber erst in Zukunft besprochen werden.

Mit der öffentlichen Verkündung, seinen Vertrag beim FC Bayern auflösen zu wollen, hatte Hansi Flick im April für Wirbel gesorgt. Letztlich fanden alle Parteien jedoch eine zufriedenstellende Lösung. Die Münchner verpflichteten Julian Nagelsmann von RB Leipzig, für Flick war damit der Weg frei zum DFB, wo er im August die Nachfolge von Joachim Löw antreten wird. 

Hainer führte Gespräche mit Curtius

Zum Nulltarif haben die Bayern Flick aber nicht ziehen lassen. "Ich habe persönlich die Gespräche mit dem damaligen DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius geführt. Wir haben vereinbart, dass sich der DFB erkenntlich zeigen wird, wenn wir Hansi Flick vorzeitig freigeben", sagte Präsident Herbert Hainer im Interview mit der tz. In welcher Form der FC Bayern entschädigt wird, soll bald verhandelt werden: "Das kann zum Beispiel ein Freundschaftsspiel sein. Die Details müssen wir aber noch ausarbeiten", so Hainer.

Florian Bajus  
20.07.2021