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Verletzungspause tut FC Bayern weh

Häufig unterschätzt: Flick adelt Pavard und hofft auf schnelles Comeback

Benjamin Pavard beackert beim FC Bayern die rechte Verteidigerseite.
Benjamin Pavard beackert beim FC Bayern die rechte Verteidigerseite. Foto: Getty Images

Benjamin Pavard hat sich beim FC Bayern München auf der rechten Verteidigerseite zur festen Größe entwickelt. Sein Ausfall trifft den FC Bayern München. Trainer Hans-Dieter Flick lobt den Franzosen und hofft auf eine zügige Rückkehr.

Wer vor einem Jahr gesagt hätte, dass der FC Bayern München einen Ausfall von Benjamin Pavard kaum kompensieren könnte, der wäre wohl ausgelacht worden. Doch der Weltmeister zeigte, weshalb der deutsche Rekordmeister rund 35 Millionen Euro an den abgestiegenen VfB Stuttgart überwies. Mit elf Scorerpunkten in 46 Pflichtspielen und defensiv stabilen Leistungen hat der 24-Jährige auf konstantem Niveau performt.

Lob von Flick

Hans-Dieter Flick lobte Pavard bei Sport1: "Benji hat eine sensationelle Runde gespielt. Er war 'Mister Zuverlässig'. Er bringt normalerweise in jedem Spiel hundertprozentige Leistung." Der Trainer gab zu: "Sein Ausfall ist nicht nur defensiv, sondern auch offensiv nicht so einfach, denn wir müssen umstellen."

Pavard wird schmerzlich vermisst

Im Rückspiel des Champions League-Achtelfinales gegen den FC Chelsea (3:0) wird Pavard definitiv fehlen, seine Rolle nimmt Joshua Kimmich ein. Ist bei einem Weiterkommen eine Teilnahme am Turnier in Portugal (12. bis 23. August) noch möglich? Laut französischen Medien droht das Aus nach der Bänderverletzung. Flick blieb ebenfalls vorsichtig: "Für Chelsea wird es eng. Alles was danach kommt, darüber machen wir uns dann Gedanken."

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Christopher Michel  
01.08.2020