Köln wildert dafür in exotischen Gefilden

Hack und Uth beim FC endgültig vom Tisch?

Hack wird wohl nicht zum FC wechseln. Foto: Imago
Hack wird wohl nicht zum FC wechseln. Foto: Imago

In Corona-Zeiten ist von den Verantwortlichen der Profiklubs viel Kreativität gefordert. In besonderem Maße gilt das für den Transfermarkt, für den viele Vereine nur ein geringes Budget übrig haben. Beim 1.FC Köln hat dies Horst Heldt wohl endgültig von ambitionierten Personalien abgebracht.

Längste Zeit träumten die Geißböcke von einer neuerlichen Heimkehr des gebürtigen Kölners Mark Uth vom FC Schalke 04, buhlten sie außerdem um Robin Hack vom 1.FC Nürnberg. Laut eines Berichts des Portals Geissblog.Koeln sind die entsprechenden Pläne aber zwischenzeitlich zu den Akten gelegt worden. Demnach habe Köln Abstand von Uth und Hack genommen und nehmen müssen. Der Ex-Nationalspieler erhalte auf Schalke schlichtweg keine Freigabe, während beim aktuellen Junioren-Internationalen kein Entgegenkommen seitens des FCN zu verzeichnen gewesen sei.

Stattdessen Transfers aus Griechenland und Lettland

Inwieweit zuletzt getätigte Transfers damit im Zusammenhang stehen, darüber lässt sich wohl nur spekulieren. Sebastian Andersson kam als direkter Ersatz für Jhon Cordoba, außerdem holte der 1.FC Köln auch Ondrej Duda von Hertha BSC. Neben den beiden Neuzugängen aus der Bundeshauptstadt schlug der letztjährige Aufsteiger mit Dimitrios Limnios bei PAOK in Griechenland und mit Tolu Arokodare bei Valmiera FC in Lettland zu. Sehr viel kreativer als bei einem leihweisen Transfer eines nigerianischen Stürmers aus dem Baltikum geht es kaum noch. Diese inoffizielle Wertung dürfte sich Horst Heldt bis zum 05. Oktober eher nicht nehmen lassen.

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Lars Pollmann  
22.09.2020