Zu City gewechselt

Haaland-Vater erklärt: Darum war Real nicht die erste Wahl

Erling Haaland geht seit dieser Saison für Manchester City auf Torejagd. Foto: Getty Images.
Erling Haaland geht seit dieser Saison für Manchester City auf Torejagd. Foto: Getty Images.

Vor seinem Wechsel zu Manchester City war Erling Haaland intensiv mit Real Madrid in Verbindung gebracht worden. Der Ex-Stürmer von Borussia Dortmund entschied sich jedoch aus zwei Gründen gegen einen Wechsel zu den Königlichen.

Erling Haaland hatte mehr oder weniger die Qual der Wahl. Der Norweger, der in 89 Pflichtspielen für Borussia Dortmund 86 Tore erzielte, zog die Aufmerksamkeit sämtlicher internationaler Spitzenvereine auf sich und konnte dank einer Ausstiegsklausel in diesem Sommer wechseln. Über einen längeren Zeitraum galt Real Madrid als Favorit auf einen Transfer, auch dem FC Bayern wurde großes Interesse nachgesagt - letztendlich wechselte Haaland aber zu Manchester City, wo bereits sein Vater Alf-Inge von 2000 bis 2003 gespielt hatte.

Real Madrid war nicht der Favorit

In der Dokumentation "Haaland - Valget" der Streamingplattform Viaplay erläutert Alf-Inge Haaland, dass die Entscheidung für City anhand eines internen Rankings getroffen wurde. "Unser erstes Kriterium war: Wer brauchte einen Stürmer?", so der 49-Jährige. "City war eine 10/10, es war eine perfekte Wahl. Wir haben Real Madrid wegen der Spielweise von Karim Benzema eher eine 5 oder 6 von 10 gegeben. Wir haben uns auch gefragt, ob sie Kylian Mbappe verpflichten würden."

Erst verlängerte Mbappe bei PSG - dann ging Haaland zu City

Genau wie Haaland wurde auch Mbappe über viele Monate hinweg mit Real in Verbindung gebracht. Doch auch der Franzose entschied sich gegen einen Wechsel zu den Königlichen und verlängerte seinen Vertrag bei Paris St. Germain bis 2025. Wenige Wochen später verkündete Manchester City die Verpflichtung Haalands, der die Lücke im Sturmzentrum geschlossen und in den ersten sechs Premier-League-Spielen zehn Tore erzielt hat. 

Florian Bajus  
05.09.2022