Diskussionen nach Gala-Auftritten in der Champions League

Hamann über Haaland und Mbappe: "Wort Wachablösung gefällt mir nicht"

Haaland und Mbappe standen sich im Vorjahr gegenüber. Foto: Alex Grimm/Getty Images
Haaland und Mbappe standen sich im Vorjahr gegenüber. Foto: Alex Grimm/Getty Images

Die ersten Spiele des Champions-League-Achtelfinals standen ganz im Zeichen der jungen Superstars Kylian Mbappe und Erling Haaland. Der Franzose schoss für Paris Saint-Germain beim FC Barcelona drei Tore, der Norweger für Borussia Dortmund beim FC Sevilla zwei. Ob die beiden legitime Nachfolger für Lionel Messi und Cristiano Ronaldo sind, muss sich aber erst noch zeigen.

Das jedenfalls findet Dietmar Hamann. "Um diese Fußstapfen zu füllen, musst du zehn, zwölf Jahre auf höchstem Niveau spielen", schreibt der TV-Experte in einer Kolumne für Skysport.de. Es sei an und für sich positiv, dass sich junge Superstars anschicken, die Lücke zu füllen, die Messi und Ronaldo dereinst hinterlassen werden. "Doch das Wort Wachablösung gefällt mir nicht", so Hamann.

"Mentale Stärke über viele Jahre"

"Mbappe und Haaland sind noch jung und haben die Anlagen, den Weltfußball in den nächsten Jahren zu dominieren. Dazu gehört aber auch eine unheimliche mentale Stärke über viele Jahre", argumentiert der Ex-Nationalspieler. Messi und Ronaldo seien in dieser Hinsicht sogar noch unterschätzt. Die beiden kommen zusammen auf elf Titel als Weltfußballer, die sie nicht nur wegen ihres riesigen Talents gewonnen haben. "Diesen Beweis sind Haaland und Mbappe noch schuldig", urteilt Hamann abschließend. Ob bei BVB und PSG oder anderswo.

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Lars Pollmann  
18.02.2021