Die berühmte Gelbe Wand des BVB

Haaland gesteht: Eines Tages will er selbst mal auf der Südtribüne stehen

In seinem ersten Heimspiel für Borussia Dortmund traf Erling Haaland (r.) gleich doppelt und ließ sich vor der Südtribüne feiern.
In seinem ersten Heimspiel für Borussia Dortmund traf Erling Haaland (r.) gleich doppelt und ließ sich vor der Südtribüne feiern. (Foto: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images)

Tore für Borussia Dortmund zu schießen und sich von der Gelben Wand feiern zu lassen kennt Erling Haaland bereits. Selbst hat der Angreifer noch nie auf der Südtribüne gestanden. Das will er eines Tages nachholen.

Aktuell blicken die Spieler von Borussia Dortmund auf eine leere Betonwand, wenn sie im Signal Iduna Park in Richtung Süden schauen. Als Haaland im Januar dieses Jahres sein Heim-Debüt für den BVB feierte, standen dort noch an die 25.000 Fans in schwarz-gelb. "Das war eine verrückte Atmosphäre", erinnert sich der Norweger im Interview mit SoccerBible zurück. "Als ich mich aufgewärmt habe, dachte ich: Wow!" Auf die Frage, ob er eines Tages selbst einmal auf der Gegenseite stehen möchte, antwortete Haaland: "Ja, das wäre schön!"

Aktuell nur 300, satt 80.000 Zuschauer möglich

Bis Haaland die Gänsehaut-Atmosphäre wieder genießen kann, wird allerdings noch ein Weilchen vergehen. Aktuell sind in Nordrhein-Westfalen nur maximal 300 Zuschauer in den Stadien erlaubt. Im Juli plante BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer gegenüber der Sport Bild mit einer fünfstelligen Zuschauerzahl. "Wir sind in engstem Austausch mit allen Institutionen. Nach derzeitigem Stand planen wir bei unserem ersten Heimspiel der neuen Saison im September mit 12.000-15.000 Zuschauern im Signal-Iduna-Park." Will Haaland also tatsächlich einmal auf der vollen Südtribüne stehen, wird er sich noch gedulden müssen.

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Tom Jacob  
11.09.2020