Zorc: "Raiola kann fliegen, wohin er will"

Haaland-Berater Raiola: "Fake News reisen schnell und weit"

Haaland sorgt abseits des Platzes für Schlagzeilen. Foto: Imago
Haaland sorgt abseits des Platzes für Schlagzeilen. Foto: Imago

Borussia Dortmund hat nach dem 1:2 gegen Eintracht Frankfurt am Karsamstag nur noch theoretische Chancen, sich über die Bundesliga für die Champions League zu qualifizieren. Für Schlagzeilen sorgt dabei nicht zuletzt, dass Stürmerstar Erling Haaland seinen Abschied vorzubereiten scheint. Mino Raiola und Vater Alf-Inge Haaland gingen deshalb unter der Woche auf Reisen.

Der Star-Agent und der Ex-Profi wurden unter anderem in Barcelona und Madrid gesichtet, wo sie am Gründonnerstag vermeintlich ausloteten, wie der Jungstar des BVB bei Barca oder Real Madrid landen könnte. Auch Manchester City und Manchester United sind wohl in der Verlosung. Medienberichte suggerieren dabei, Raiola und Haaland senior verlangten eine gewaltige Kommission für einen Transfer. Die Rede ist von bis zu 30 Millionen Euro, die Barca, Real Madrid oder welcher Klub auch immer zahlen müsste, unabhängig von einer bereits horrenden Ablösesumme.

"Fake news travel quick and far"

Der für einen Spielerberater ungewöhnlich wenig öffentlichkeitsscheue Raiola quittierte dies am Ostersonntag mit einem Einzeiler auf seinem Twitter-Account. "Fake news travel quick and far", so sein Kommentar. Zu deutsch: "Fake News reisen schnell und weit." Unterlegt ist sein Tweet mit einer Kollage von internationalen Berichten über die vermeintlichen Forderungen der Haaland-Agenten in Zeitungen aus verschiedenen Ländern. Will wohl sagen: 'Glaubt nicht alles, was in den Medien steht'.

Zorc: "Raiola kann fliegen, wohin er will"

Klar ist aber, dass der Trip der Haaland-Berater den BVB in ein schlechtes Licht rückt. Einmal mehr lässt sich der Klub auf der Nase herum tanzen, gerade nach der Niederlage gegen Frankfurt kassiert er dafür Kritik und bisweilen sogar Hohn. "Raiola kann fliegen, wohin er will. Wir können das nicht verbieten, und warum sollten wir auch? Das hat keinen Einfluss auf unsere Leistungen auf dem Platz", betont Sportdirektor Michael Zorc aber gegenüber der WAZ. Die Spielerseite kenne die Haltung des BVB. Die sieht einen Abschied im Sommer keineswegs vor. Es bleibt aber schwer vorstellbar, dass Haaland kommendes Jahr mit Dortmund in der Europa League spielt, sollten Barca, Real Madrid oder ManCity ernst machen.

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Lars Pollmann  
05.04.2021

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