Gerüchte um BVB-Stürmer

Kann sich Bayern Haaland leisten? Hainer: "Frage stellt sich bei uns nicht"

Bei Haaland wird um einen BVB-Abgang zum Saisonende spekuliert.
Bei Haaland wird um einen BVB-Abgang zum Saisonende spekuliert. Foto: Lukas Schulze/Getty Images

Erling Haaland ist vertraglich zwar noch bis 2024 an Borussia Dortmund gebunden, soll den BVB aber mittels Ausstiegsklausel schon zwei Jahre früher, also 2022, verlassen können. Zum Käuferkreis wird vonseiten der Medien auch der FC Bayern aufgeführt. Dort gibt sich aber Präsident Herbert Hainer in Anbetracht einer möglichen Verpflichtung weiterhin zurückhaltend.

Der FC Bayern hat mit Robert Lewandowski einen absoluten Torgaranten in seinen eigenen Reihen. Allerdings ist der Pole bereits 33 Jahre alt, ist zwar weiterhin in Top-Form, doch sein Vertrag in München läuft 2023 aus. Laut neusten Meldungen der Sport Bild droht dem deutschen Rekordmeister in Hinblick auf Sommer 2022 sogar der Abgang des Angreifers. Mitunter störe es den Routinier, dass Erling Haaland von Borussia Dortmund bereits als sein potenzieller Nachfolger gehandelt wird.

"Haben in Lewandowski den amtierenden Weltfußballer"

Herbert Hainer gab sich diesbezüglich im Interview mit der Süddeutschen Zeitung bemüht, Lewandowskis Stellenwert für den FC Bayern abermals hervorzuheben. Auf die Frage, ob sich die Münchner einen Transfer von Haaland aus finanzieller Perspektive überhaupt leisten könnten, antwortete der 67-Jährige: "Wir haben in Robert Lewandowski den amtierenden Weltfußballer, der jede Saison Tore schießt wie kein Zweiter. Er hat es in diesem Jahr absolut verdient, den Ballon d'Or zu gewinnen, weil seine Leistungen seit Jahren außergewöhnlich sind. Daher stellt sich diese Frage bei uns nicht."

Will Haaland lieber zu Real Madrid?

Ob sich die Frage intern beim FC Bayern tatsächlich nicht stellt, ist aber zu bezweifeln. Zumindest dürften sich die Verantwortlichen der Münchner mit einer Verpflichtung Haalands, dessen Ausstiegsklausel im Sommer 2022 bei Aktivierung Borussia Dortmund bis zu 90 Millionen Euro einbringen soll, auseinandersetzen. Der Norweger scheint seinerseits aber eher mit einem Wechsel zum spanischen Rekordmeister Real Madrid zu liebäugeln.

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Adrian Kuehnel  
13.10.2021