2019 zog es ihn nach Paris

Guerreiro verrät: So nah war er am Wechsel zu PSG

Guerreiro wäre 2019 beinahe Kollege von Marquinhos geworden. Foto: Imago
Guerreiro wäre 2019 beinahe Kollege von Marquinhos geworden. Foto: Imago

Unabhängig von Positionen und ihrer unterschiedlichen Wichtigkeit für eine Mannschaft gilt Raphael Guerreiro als vielleicht bester Fußballer von Borussia Dortmund. Der nominelle Linksverteidiger glänzt als kreative Allzweckwaffe und trägt sich regelmäßig in Scorer-Listen ein. Beinahe hätte der Klub den Portugiesen an Paris Saint-Germain verloren.

Eine Rückkehr des Europameisters in sein Geburtsland stand immer wieder zur Debatte, seit er 2016 nach Dortmund wechselte. PSG buhlte wiederholt heftig um den heute 27-Jährigen, um die Schwachstelle auf der linken Seite zu füllen. Ganz konkret war das Interesse im Jahr 2019. "Es gab detaillierte Gespräche. Ich habe praktisch zugesagt, dorthin zu gehen", sagt Guerreiro gegenüber BeIN Sports. Anschließend habe es aber Veränderungen in Paris gegeben, die den Transfer scheitern ließen.

"Glücksfall" für den BVB

Sportdirektor Antero Henrique verließ den Klub seinerzeit, es übernahm der Brasilianer Leonardo. Der schlug zwar bei einem BVB-Abwehrspieler zu, dies war aber Abdou Diallo und nicht Guerreiro. Der verlängerte im Herbst 2019 seinen Vertrag in Dortmund, was für die Schwarzgelben "ein Glücksfall" war, wie Sportdirektor Michael Zorc im Mai 2020 gegenüber Sport Bild betonte.

"Beste Saison meiner Karriere gespielt"

Auch Guerreiro selbst ist mit dem Lauf der Dinge durchaus einverstanden. "Ich habe in Dortmund weitergemacht und heute kann ich sagen: Zum Glück. Denn ich habe die beste Saison meiner Karriere gespielt und hoffe, dass ich daran anknüpfen kann." In der Saison 2019/20 waren alleine elf Scorerpunkte in der Bundesliga für den Nationalspieler Portugals verbucht. In der laufenden Runde steht er nach zwölf Einsätzen schon bei deren acht.

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Lars Pollmann  
12.01.2021