Freiburg schlägt Bochum

Günters Kampfansage für das Halbfinale: "Kann nicht sagen, man ist zufrieden"

Der SC Freiburg steht zum zweiten Mal im Pokal-Halbfinale. Foto: Getty Images.
Der SC Freiburg steht zum zweiten Mal im Pokal-Halbfinale. Foto: Getty Images.

Der SC Freiburg ist als letzte Mannschaft ins Halbfinale des DFB-Pokals eingezogen. Gegen den VfL Bochum setzten sich die Schwarzwälder nach 120 Minuten mit 2:1 durch. Christian Günter will auch den Schritt ins Endspiel gehen und freute sich über ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk.

In letzter Sekunde hat der SC Freiburg das Elfmeterschießen verhindert und sich in der Verlängerung des DFB-Pokal-Viertelfinals gegen den VfL Bochum durchgesetzt. Nach dem Führungstor durch Nils Petersen (51.) erzielte Sebastian Polter den Ausgleich für den VfL (64.), am Ende einer intensiven Verlängerung traf Roland Sallai in der 120. Minute zum entscheidenden 2:1 für den Sport-Club. Vorausgegangen war ein Fehlpass von Maxim Leitsch, der den Ball zurück auf Manuel Riemann spielen wollte, das Spielgerät aber nicht richtig traf, woraufhin Sallai frei auf den VfL-Keeper zulief und ihm keine Chance ließ.

Günter: "Es war ein schönes Geschenk"

Kapitän Christian Günter, der am Montag seinen 29. Geburtstag feierte, hatte nach dem Schlusspfiff allen Grund zur Freude über den Einzug ins Pokal-Halbfinale: "Es war ein schönes Geschenk für mich. Überragend, dass wir den Schritt gemacht haben", sagte der Linksverteidiger bei Sky und betonte: "Heute war es ein sehr intensives Spiel, wir haben gewusst, dass genau das auf uns zukommt. Wir haben es echt super verteidigt, aber wir sind platt."

"...dann ist vieles möglich"

Zum zweiten Mal nach 2013 steht Freiburg im Pokal-Halbfinale, diesmal soll auch der Schritt ins Endspiel folgen: "Wir haben noch ein Spiel bis Berlin, da wollen wir alles reinhauen. Beim letzten Halbfinale war ich auf der Bank, deshalb haben wir da etwas gutzumachen. Für uns ist es super, dass wir den Weg weitergehen. Jetzt haben wir noch richtig geile Spiele vor uns." Auch wenn RB Leipzig als Favorit gilt, blickt Günter selbstbewusst auf die Vorschlussrunde: "Wenn man noch ein Spiel vor der Brust hat, kann man nicht sagen, man ist zufrieden. Wir wollen genauso weiterkommen wie heute und genau mit der Energie auftreten. Dann ist vieles möglich."

Florian Bajus  
02.03.2022