Leihgabe von Sporting

Günstiger als gedacht: Tomas würde VfB aktuell 12 Mio. kosten

Tomas hat in 13 Partien bereits viermal getroffen. Foto: Getty Images
Tomas hat in 13 Partien bereits viermal getroffen. Foto: Getty Images

Der VfB Stuttgart hofft am 34. Spieltag der Bundesliga auf ein Happyend. Dafür muss Borussia Dortmund Hertha BSC schlagen und müssen die Schwaben die eigene Aufgabe gegen den 1.FC Köln erledigen. Die Hoffnungen ruhen nicht zuletzt auf Tiago Tomas.

Der junge Stürmer erzielte am Sonntag beim 2:2 in München sein viertes Tor, seit er Ende Januar von Sporting an den VfB ausgeliehen wurde. Im internen Vergleich ist der Portugiese damit schon auf Rang zwei der Torschützenliste, obwohl er erst 13 Partien für die Schwaben absolviert hat. Die Verpflichtung hat sich also bereits gelohnt und soll das auf Leihbasis bis 2023 tun. Allerdings ist die Lage nicht ganz so simpel, vor allem für den Abstiegsfall. Denn dann kann Sporting laut übereinstimmenden Medienberichten eine Rückkaufoption geltend machen. Die könnte wiederum der VfB umgehen, indem er Tomas fest verpflichtet.

Erst nach Januar 2023 15 Millionen Euro teuer

Wie die Stuttgarter Nachrichten melden, wäre das aktuell sogar günstiger als bisher bekannt. Die kolportierte Kaufoption in Höhe von 15 Millionen Euro gelte nämlich am Ende der Leihvereinbarung in einem Jahr. Bis Januar 2023 kann Stuttgart Tomas demnach für lediglich 12 Millionen fest binden. Bislang habe Sven Mislintat eine derartige Investition nicht für den Sommer eingeplant. Doch der Sportdirektor wird sich mit dem Szenario sicherlich befassen. Sollte der VfB tatsächlich absteigen, gilt laut der Lokalzeitung auch als vorstellbar, dass der Klub Tomas kauft und sofort wieder abgibt; mit Gewinn, versteht sich. Am einfachsten wäre, der 19-Jährige würde seinen Leihklub zum direkten Klassenerhalt schießen. Dann stünde eine Entscheidung wohl erst im Winter an. Klar soll derweil sein: Tomas will gerne in Stuttgart bleiben.

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
11.05.2022