Paris Saint-Germain

Gültig nur bis '23: Keine Verlängerungsoption im Messi-Vertrag?

Messi erfüllte die Erwartungen bei PSG noch nicht. Foto: Getty Images
Messi erfüllte die Erwartungen bei PSG noch nicht. Foto: Getty Images

Nachdem Lionel Messi im Vorjahr mit einiger Verspätung den Wechsel vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain vollzogen hat, soll der Superstar mit einer Saisonvorbereitung im Rücken eine deutlich bessere zweite Spielzeit beim Nobelklub hinlegen. Der siebenfache Weltfußballer blieb in Jahr eins bei PSG deutlich unter den Erwartungen. Offenbar geht es für den Argentinier dabei schon ins letzte Vertragsjahr.

Bislang waren sich internationale Medien einig: Der Angreifer habe bei PSG bis 2023 unterschrieben, der Klub aber die Möglichkeit, den Kontrakt zu unveränderten Bezügen um eine Saison zu verlängern. Die spanische Sportzeitung Marca berichtet nun exklusiv, dass diese Darstellung nicht korrekt sei. Demnach ende die Geschäftsbeziehung nach aktuellem Stand Ende Juni 2023, eine Option auf eine Verlängerung bestehe nicht. Allerdings habe PSG Messi bereits mitgeteilt, ihn noch ein weiteres Jahr behalten zu wollen.

Entscheidung erst nach der WM

Ein offizielles Angebot mit konkreten Zahlen habe der französische Meister dem 35-Jährigen dabei noch nicht vorgelegt. Ohnehin gehe Messi ohne jeden Zeitdruck an die Frage nach seiner Zukunft heran. Sein Plan sehe vor, sich erst nach der Winter-WM in Katar zu entscheiden, so der Bericht. In der Vergangenheit wurde wiederholt spekuliert, der 162-fache Nationalspieler werde seine Karriere künftig in den USA ausklingen lassen, im Raum steht auch eine Rückkehr nach Argentinien. 

'Explosion' in der zweiten Saison?

PSG wiederum wurde bisweilen nachgesagt, von Messi so enttäuscht zu sein, dass er im neuen Projekt unter Christophe Galtier, das vor allem von Kylian Mbappe geprägt sein soll, keinen Platz über die neue Saison hinaus haben soll. Wie das Sportblatt schreibt, entspricht aber auch dies nicht den Tatsachen. Vielmehr sei Paris überzeugt, dass Messi in seiner zweiten Saison 'explodieren' werde. Als ein Hauptgrund für die unterdurchschnittliche erste Spielzeit gilt demnach, dass sich der Superstar lange mit einer Covid-19-Infektion der Delta-Variante herumschlug und womöglich zu schnell auf den Platz zurückdrängte.

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Lars Pollmann  
14.07.2022